Neuigkeiten vom  Schachverein

Rauchende Köpfe

          Starkes Teilnehmerfeld bei den 3. Arnstädter Geistesblitzen

Das Jugend-Schachturnier „Arnstädter Geistesblitze“ wurde am vergangenen Sonntag zum dritten Mal von der Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm veranstaltet. 74 Kinder und Jugendliche aus ganz Thüringen, Hessen und Oberfranken kämpften in 7 Altersklassen um die Pokale, Medaillen und Sachpreise. In jeder Altersklasse spielten die Jungen und Mädchen ein gemeinsames Turnier, bei getrennter Wertung. Gespielt wurden 7 Runden Schweizer System mit 20 Minuten Bedenkzeit.

Die amtierenden Thüringenmeister in den Altersklassen U10 w und U12m, Antonia Ziegenfuß aus Breitenworbis und Erich Riedel aus Arnstadt sowie der Vizemeister Sebastian Grund aus Saalfeld starteten bei diesem Turnier. Das starke Teilnehmerfeld wurde komplettiert durch die Meisterschaftsdritten der Altersklassen U10w, Amelie Günther aus Weimar, Meike Ratay aus Saalfeld (U12w) und den Meisterschaftsvierten Florian Merx aus Erfurt (U12m). Die Teilnehmer mit der weitesten Anreise waren Nico Krause aus Bad Hersfeld (Hessen) und Samuel Klapperstück aus Neustadt bei Coburg (Oberfranken).

Die Anmeldung, Auslosung der Spielrunden, die Pausen zwischen den Spielen, dass Mittagessen und die Siegerehrung fanden im Foyer der Jahn-Sporthalle statt. Die Wettkämpfe wurden in den Klassenräumen des benachbarten Gottfried Herder Gymnasiums ausgetragen. Diese räumliche Trennung hatte für die Spieler und Spielerinnen einen großen Vorteil, denn nach den anstrengenden Schachpartien konnten die Kinder lautstark herumtoben.

Leider konnte die Schirmherrin des Ilmkreises, Landrätin Petra Enders nicht an der Siegerehrung teilnehmen. Am diesem Sonntag wurde gleichzeitig der „Tag des offenen Denkmals“ abgehalten und es war kein Platz mehr im Terminkalender. Deshalb wurde diese durch Klaus Habl, dem Vorsitzenden der SG Arnstadt-Stadtilm und dem Turnierleiter Siegfried Riedel durchgeführt.

     
 


 

AK U7 weiblich: 1. Emilia Ellard (Arnstadt-Stadtilm)

 

Emilia Ellard (Arnstadt-Stadtilm)

 

Nach gut 6 Stunden hochklassigem Schachsport konnte das Endergebnis verkündet werden. Die Auswertung zeigte, dass das stark besetzte Teilnehmerfeld allen Spielern schwere Aufgaben stellte. Niemand schaffte den „Durchmarsch“ und holte 7 Punkte aus 7 Spielen! Auch die  Besten gaben mindestens einen Punkt ab! Erfreulich, die Schiedsrichter hatten kaum etwas zu tun.

Folgende Spieler erzielten 6 Punkte aus 7 Spielen: Mia Jolina Ponsold (U8w), Moritz Gandera (U8m), Antonia Ziegenfuß (U9w), Sebastian Grund (U9m), Larissa Ziegenfuß (U10w), Erich Riedel und Pascal Zajan (beide U16).

Die ersten Drei jeder Altersklasse erhielten bei der Siegerehrung einen Pokal, eine Urkunde und einen Sachpreis. Wahlweise ein „Chessy“ Stofftier, dass offizielle Maskottchen der Deutschen Schachjugend, einen putzigen Stoffigel oder einen Schlüsselanhänger aus  den Schachmotiven König, Dame oder Turm.

Mit einer Medaille, Urkunde und ebenfalls einen Sachpreis wurden alle anderen Teilnehmer geehrt, keiner ging leer aus.

Bedanken möchten wir uns bei allen fleißigen Helfern ohne die die Durchführung nicht möglich gewesen wäre. Bei der Landrätin des Ilmkreises,
Petra Enders für ihre Unterstützung und Schirmherrschaft, beim Gottfried Herder Gymnasium und den weiteren Sponsoren,
der Sparkasse Arnstadt-Ilmenau und der Regionalbus GmbH Arnstadt.

                                                                                      

 

Unsere Sieger 

 

U 7 männl.

U 7 weiblich

U 8 männl.

U 8 weiblich

U 9 männl.

U 9 weiblich

U 10 männl.

U 10 weiblich

U 12 männl.

U 12 weiblich

U 14 männl.

U 14 weiblich

 

U 16 männl.

 

  

 Ergebnisse:

AK U7 weiblich: 1. Emilia Ellard (Arnstadt-Stadtilm)

AK U7 männlich: 1. Tim Ponsold (Empor Erfurt),  2. Arthur Günther (Vimaria Weimar), 3. Paul Rößler (Empor Erfurt)

AK U8 weiblich: 1. Mia Jolina Ponsold, 2. Elisa Reuter (beide Empor Erfurt), 3. Carolina Dittmar (Arnstadt-Stadtilm), 4. Emily Sophie Runds (Empor Erfurt), 5. Pauline Gandera (Steinbach-Hallenberg)

AK U8 männlich: 1. Moritz Gandera (Steinbach-Hallenberg), 2. Maximilian Kramer MTV Saalfeld), 3. Robert Vetter (Empor Erfurt), 4. Lycian Kubelt (MTV Saalfeld), 5. Marek Reuter, 6. Jakob Alkewitz (beide Empor Erfurt), 7. Adnan Kefri, 8. Marco Werner (beide Arnstadt-Stadtilm), 9. Jonas Pinkau (Empor Erfurt)

AK U9 weiblich: 1. Antonia Ziegenfuß (Breitenworbis), 2. Paulina Krömer (Vimaria Weimar), 3. Matilda Ellard (Arnstadt-Stadtilm)

AK U9 männlich: 1. Sebastian Grund (MTV Saalfeld), 2. Paul Seinsoth (Erfurter SK), 3. Samuel Klapperstück (SV Neustadt), 4. Arian Rajchel (Empor Erfurt), 5. Patrick Gräf (MTV Saalfeld), 6. Elias Haufe (Vimaria Weimar), 7. Louis Klingler, 8. Jannes Schuchardt (beide Barchfeld-Breitungen), 9. Nico Krauße (SV Turm Bad Hersfeld)

AK U10 weiblich: 1. Larissa Ziegenfuß (Breitenworbis), 2. Amelie Günther (Vimaria Weimar), 3. Adelheid Riedel (Arnstadt-Stadtilm), 4. Adel Aryayew (MTV Saalfeld)

AK U10 männlich: 1. Thorben Carl Niebur (Empor Erfurt), 2. Arwid Rauch (Ilmenauer SV), 3. Daniel Finke, 4. Jakob Meyers, 5. Fridolin Greim (alle Empor Erfurt), 6. Dominik Meckel (Erfurter SK), 7. Tom Hill, 8. Mahmut Kefri (beide Arnstadt-Stadtilm)

AK U12 weiblich: 1. Meike Ratay, 2. Melanie Grund, 3. Mirja Brehm (alle MTV Saalfeld), 4. Samira Tompa (Arnstadt-Stadtilm)

AK U12 männlich: 1. Florian Merx, 2. Philipp Wolf (beide Empor Erfurt), 3. Stefan Schlick, 4. Friedrich Reucker (beide SC Gotha), 5. Martin Berna, 6. Max Lautenbach (beide Empor Erfurt), 7. Julian Markert (MTV Saalfeld), 8. Tim Leimbach (SG Burgtonna), 9. Cedric Ehrhardt (Barchfeld-Breitungen), 10. Lucas Heinemann (Arnstadt-Stadtilm), 11. Julian Zajan (TSV Plaue), 12. Nico Pietsch (MTV Saalfeld), 13. Sandro Link, 14. Franz Gottwald (beide Arnstadt-Stadtilm)

AK U 14 weiblich: 1. Marie-Louise Rauch (MTV Saalfeld)

AK U14 männlich: 1. Jonathan Reum (Barchfeld-Breitungen), 2. Moritz Wagner (MTV Saalfeld) 3. Leo Paschke (Arnoldischule Gotha), 4. Minh Vo, 5. Robin Barth (beide Empor Erfurt), 6. Lukas Dreuth (Arnstadt-Stadtilm) 7. Jan-Paul Wulf (Gymnasium Arnstadt), 8. Ole-Simon Lampe (vereinslos), 9. Christian Römhild (Arnstadt-Stadtilm)

AK U16: 1. Erich Riedel (Arnstadt-Stadtilm), 2. Pascal Zajan (TSV Plaue), 3. Sebastian Rose (Ilmenauer SV), 4. Hans Rittermann (Arnstadt-Stadtilm)  

 

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Klaus Habl


17. Albrecht- Brömel- Gedenkturnier 2013

Schachwochenende lockte über 60 Teilnehmer nach Stadtilm

Am 13. und 14.Juli hatte die Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm ins sonnige Stadtilm, zum traditionellen Albrecht-Brömel-Gedenkturnier eingeladen. Dieses Turnier wird alljährlich zu seinen Ehren, als Begründer des Schachspieles in Stadtilm, in unseren Vereinsräumen ausgetragen. Der Bürgermeister der Stadt Stadtilm, Herrn Lars Petermann, begrüßte Schachspieler aus Dessau, Erfurt, Geschwenda, Stützerbach, Pößneck, Jena, Ichtershausen, Arnstadt und natürlich aus Stadtilm. Besonders erfreulich war die Teilnahme zweier Nachwuchsspieler aus den Reihen der Schachgemeinschaft, Erich Riedel und Lukas Heinemann, beide 12 Jahre alt.

Zum samstäglichen Blitzschachturnier (Jeder gegen Jeden) waren immerhin 27 Schachfreunde  am Start, um zu ermitteln, wer der erfolgreichste Denker und Lenker auf den 64 Feldern ist. Mit dem fünffachen Turniersieger Richard Brömel (Schott Jena / DWZ: 2097), Sohn von Albrecht Brömel, sowie  Daniel Wanzek (ESV Lok Sömmerda, DWZ 2071), der dieses Turnier ebenfalls schon gewonnen hat  und Rainer Erler (SK Dessau 93, DWZ 2099) war der Favoritenkreis eng gesteckt. Auch Marko Sauer (SG Arnstadt-Stadtilm, DWZ 1988), Axel Weber (SK Dessau 93, DWZ 1883), Gerd Friedrich (Stadtilmer SV, DWZ 1883), Torlaf Rensch (Vimaria Weimar, DWZ 1982) und Karsten Bussemer (TSV Geschwenda, DWZ 1856) schielten nach dem Siegerpokal.

(Bürgermeister Lars Petermann eröffnet das Turnier mit dem ersten Zug am Brett von Erich Riedel.)
 

 

Nach spannendem Turnierverlauf setzte sich schlussendlich Daniel Wanzek souverän mit 22,5 Punkten recht deutlich durch. Rainer Erler (20,5 Pkt.) und Karsten Bussemer (20) belegten die hart umkämpften Podestplätze. Punktgleich (19,5) auf Platz 4 und 5, getrennt nur durch den direkten Vergleich, Torlaf Rensch und Richard Brömel. Ebenfalls punktgleich (19) folgten auf den Plätzen 6, 7 und 8 Marko Sauer, Axel Weber und Gerd Friedrich. Weiter Reihenfolge, siehe Tabelle. Erfreulich war das Ergebnis unseres Nachwuchsspielers Erich Riedel, der 9,5 Punkte dem starken Feld abtrotzen konnte. Für Lukas war es das erste große Turnier dieser Art, er wurde nicht Letzter und erkämpfte immerhin 2 Punkte.

Dank der Unterstützung unserer Stadt Stadtilm und des Sponsoring vom Cafe Brömel wurde jeder Teilnehmer mit einen Sachpreis bedacht, Pokal für den Sieger und Urkunden für die ersten Drei natürlich inklusive. Frau Brömel, die Witwe von Albrecht Brömel, ließ es sich nicht nehmen, diese Siegerehrung selbst durchzuführen.

 

(Von rechts, Frau Brömel, Daniel Wanzek, Rainer Erler, Karsten Bussemer)

Am Folgetag wurden die Schachuhren erneut gestellt. Diesmal auf 15-min Bedenkzeit, also Schnellschach. Im Rahmen eines Mannschaftsturniers mit jeweils 4 Spielern traten 9 Mannschaften aus Dessau, Jena, Stützerbach, Plaue, Weimar und Arnstadt-Stadtilm an. Die Erste von Schott Jena, Favorit des Turnieres, unter der Führung von Richard Brömel hatte genügend aufgerüstet, um verlustpunktefrei (18:0) den Sieg einzufahren. Es folgten auf Platz 2 (15:3) SK Dessau 93 I in der  Besetzung Rainer Erler, Volodymyr Ozeran, Sven Schäfer und Axel Weder. Die erste Mannschaft des Gastgebers mit  Marko Sauer, Ernst Maaz, Reinhard Bächer  und Thomas Seidel an den Brettern, wurde Dritter (13:5). Die weiteren Plätze belegten wie folgt: 4. Schott Jena II (12:6), 5. SV Stützerbach, Aufsteiger in die Landesklasse, (10:8), gemeinsam Platz 6 mit 7:11, TSV Plaue und Vimaria Weimar, 8.SG Arnstadt-Stadtilm II und 9. SK Dessau 93 II.

Mit der abschließenden Siegerehrung und Preisvergabe durch den Vereinsvorsitzenden Klaus Habl wurden auch die brettbesten Spieler geehrt, in der Brettreihenfolge Imre Kukel, Peter Babrikowski, Wilfried Bunke (Schott Jena II) und Gerhard Richter und damit fand das wieder einmal sehr gelungene Turnier seinen krönenden Abschluss. Großer Dank gebührt den Sponsoren unseres Vereins, der Familie Brömel vom gleichnamigen Cafe Brömel und der Stadt Stadtilm, ohne die eine derart erfolgreiche Ausrichtung eines solchen Turnieres nicht möglich gewesen wäre. Dank gebührt natürlich auch dem Organisations- und Versorgungsteam.

(von links: Imre Kukel, Peter Babrikowski, Gerhard Richter und Richard Brömel)

 

Die Punktetabellen...

 

 
     
 

 
 
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Klaus Habl


Ein Tag für unsere kleinen Helden

Der Kindertag des Schachvereins SGAS fand in diesem Jahr am Sonntag den 09.06.2013 statt. Mit Schnitzeljagd, Geschmackstest, Schachaufgaben & Bastelecke war für viel Abwechslung gesorgt.

Am interessantesten fanden es die Kinder sich ein Schachbrett selbst zu basteln – mit
Gips Schachfiguren anmalen und
Bretter selber gestalten. Unter
anderem konnten sie auch
Gipsteelichthalter &
Kerzenständer
bemalen.

 

Ein kleines Schachturnier am Rande sorgte für schachlichen Spaß. Wir freuten uns besonders darüber, dass wir in diesem Jahr auch ein Kind (Janus) aus dem Kindergarten „Benjamin Blümchen“ aus Arnstadt begrüßen durften, welches für seinen Anfängerstatus im Turnier ein gutes Ergebnis erzielte.

Wir bedanken uns bei allen Helfern & Muttis welche sich auch aktiv an der kreativen Gestaltung beteiligten.

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 Diana & Wolfram Leuenberg


Thüringer Schulschachmeisterschaften 2013

Das wichtigste und größte Schachturnier (Schulschachmeisterschaften) der Grundschulen, fand am 16.03.2013 in der Thüringenhalle Erfurt statt. Unsere Schachkinder (Maximilian, Alexander, Samira, Dustin & Franz vertraten dort die Grundschule "Wilhelm Hey" Ichtershausen. Zahlreiche Grundschüler aus Thüringen kämpften um eine gute Platzierung.

Wir starteten dort hervorragend und spielten uns zeitweise unter die 10 besten Mannschaften vor. Trotz krankheitsbedingten Ausfalls einiger Schüler erlangten wir von 90 Schulen den 45. Platz. Dies ist eine gute und stabile Leistung, herzlichen Dank an alle die mitgemacht haben.

 

von rechts nach hinten: M. Rose, A. Spiegler, S. Tompa, D. Lapp

 
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 Wolfram Leuenberg


16. Albrecht- Brömel- Gedenkturnier 2012
Schachwochenende lockte über 70 Teilnehmer nach Stadtilm

Vom 21.07. -  22.07. lockte das besinnliche Stadtilm zum alljährlich traditionellen Albrecht- Brömel- Gedenkturnier wieder zahlreiche Schachspieler an die Bretter. In den Vereinsräumen der Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm e.V. konnten an jenem Wochenende die zahlreich erschienenen Gäste aus Dessau, Erfurt, Geschwenda, Ilmenau, Jena, Plaue, Pößneck, Saalfeld, Schmalkalden, Stützerbach, Suhl und natürlich Arnstadt und Stadtilm zum Einzel- und Mannschaftsvergleich durch den neuen Bürgermeister der Stadt Stadtilm, Lars Petermann, begrüßt werden.

Zum samstäglichen Blitzschachturnier (Jeder gegen jeden) hatten immerhin 26 Schachfreunde den Weg nach Stadtilm gefunden, um erneut zu ermitteln, wer der schnellste Denker und Lenker auf den 64 Feldern ist. Mit dem fünffachen Turniersieger und Titelverteidiger Richard Brömel (Schott Jena / DWZ: 2097), sowie FM Dr. Bernd Baum (Empor Erfurt / DWZ: 2223), Uwe Mehlhorn (Ilmenauer SV / DWZ: 2117), Todor Kosowski (SGAS / DWZ: 2181) und Roland Katz (SK Dessau / DWZ: 2013), war von Beginn an ein enger Favoritenkreis gegeben, unter den sich der eine oder andere Teilnehmer sicher noch gern mit hinzugesellen wollte. Im Vergleich zu den Vorjahren blieben die großen Favoritenstürze jedoch aus, sodass sich die genannten Spieler gemeinsam mit den angriffslustig aufspielenden Sven Schäfer (SK Dessau) und Matthias Buring (SGAS) um die Podestplätze duellierten.

Erst in den letzten Runden des Turniers konnte sich wie im Vorjahr ein Dreiergespann (R. Brömel, U. Mehlhorn, M. Buring) leicht absetzen und von da an die Podestplätze unter sich ausmachen. Während jeder von ihnen insgesamt nur zwei Niederlagen hinnehmen musste, so konnte Uwe Mehlhorn mit nur drei weiteren abgegebenen Remisen (21,5 Pkt.) den Turniersieg letztendlich perfekt machen. Mit 1,5 Punkten Rückstand folgte der entthronte Titelverteidiger Richard Brömel (20,0 Pkt.), der somit Matthias Buring (19,5 Pkt.) auf den Bronzerang verwies. Die weiteren Plätze ergaben sich wie folgt: 4. Sven Schäfer; 5. Bernd Baum; 6. Todor Kosowski; 7. Marko Sauer; 8. Gerd Friedrich; 9. Roland Katz; 10. Andre Eichelmann. Anschließend fand der Turniertag in einer geselligen Tandem- und Kegelrunde einen gemütlichen Ausklang.

Am Folgetag wurden die Schachuhren erneut gestellt. Diesmal auf 15-min Bedenkzeit im Rahmen eines 7-rundigen Mannschaftsturniers. Mit 12 teilnehmenden Mannschaften konnten die Kapazitäten des Stadtilmer Spiellokals auch fast ausgereizt werden. Hierfür stellte die Mannschaft des SV Schott Jena den begehrten Wanderpokal des Bürgermeisters zur Titelverteidigung bereit. Jena und die SG Arnstadt-Stadtilm schickten sogar ganze drei Mannschaften ins Rennen, um neben Dessau (2x), Pößneck, Saalfeld, Stützerbach und Schmalkalden entsprechende Aussichten auf Erfolg zu haben.

Von Beginn an entwickelte sich ein spannungsgeladenes Turnier, in dem sich die Mannschaften des SV Schott Jena I, des SK Dessau I und der SG Arnstadt-Stadtilm I zum engeren Favoritenkreis zählen durften. Doch auch der SV Schmalkalden, sowie die zweite Mannschaft der SGAS rechneten sich minimale Chancen auf den Bronzerang aus. Dementsprechend legte die SGAS II (mit R. Bächer, K. Jank, B. Dürschmid, B. Schätz) los wie die Feuerwehr und landete gleich zu Beginn einen 3:1 Sensationserfolg gegen die Oberligisten von Schott Jena I (mit A. Werner, Dr. P. Babrikowski, R. Brömel, W. Bunke). Dies war der Auftakt zu einem furiosen Turnierverlauf, denn nur gegen die eigene 1. Mannschaft und den SK Dessau I sollten am Ende zwei Niederlagen zu Buche stehen. Was dies letztendlich für Auswirkungen auf die Platzvergabe haben würde, sollte sich noch zeigen. Während die 1. Vertretung der SGAS (mit B. Widmann, T. Kosowski, M. Buring, M. Sauer) die direkten Duelle gegen Dessau I und Schott Jena I verlor, und sich diese beide Mannschaften untereinander 2:2 Unentschieden trennten, hatte sich Dessau I bisher ungeschlagen vor der siebten und letzten Runde auf Rang 1 festgesetzt (11:1). Es folgten der SV Schott Jena (9:3) auf Rang 2, die SGAS I und SGAS II (jeweils 8:4) auf Rang 3 und 4. Die letzte Runde musste somit über Turniersieg und Podestplatzvergabe entscheiden.

Ganz souverän trennte sich der SK Dessau I im finalen Durchgang mit einem 2:2 Unentschieden und machte damit den Turniersieg perfekt (12:2). Gratulation. Der entthronte SV Schott Jena I verteidigte mit einem weiteren Sieg immerhin Platz 2 (11:3), womit der verbliebene Kampf um den Bronzerang zwischen den beiden SGAS- Mannschaften im Fernduell ausgetragen werden musste. Doch während die 2. Mannschaft makellos einen weiteren Sieg einfuhr (10:4), war in der 1. Besetzung der SGAS scheinbar die Luft raus und man verlor die ominöse 7. Runde überraschend gegen den MTV Saalfeld mit 1,5:2,5. Damit war die kleine Sensation perfekt, denn der SGAS I blieb nichts anderes übrig, als ihrer 2. Mannschaft zum Bronzerang zu gratulieren. Die weiteren Plätze belegten wie folgt: 5. SV Schmalkalden (7:7), 6. Schott Jena II (6:8), 7. Fuß Brothers (6:8), 8. SV Stützerbach (6:8), 9. MTV Saalfeld (6:8), 10. Fortuna Pößneck (6:8), 11. SGAS III (6:8) und 12. Dessau II (0:14).

Mit der abschließenden Siegerehrung und Preisvergabe durch den Vereinsvorsitzenden Klaus Habl fand das wieder einmal sehr gelungene Turnier seinen krönenden Abschluss. Großer Dank gebührt den Sponsoren des Vereins, unter anderem der Familie Brömel vom gleichnamigen Cafe in Stadtilm und der Stadt Stadtilm, ohne die eine derart erfolgreiche Ausrichtung des Turniers kaum möglich gewesen wäre. Hervorzuheben ist außerdem das Organisations- und Versorgungsteam (rund um Diana Strobel und Wolfram Leuenberg), welches es den Schachfreunden vor Ort an nichts fehlen ließ.

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Matthias Buring


7. Sichtungsturnier

Am 28.04.2012 fand unser Sichtungsturnier im kleinem Rahmen, in den Vereinsräumen der SG Arnstadt-Stadtilm statt.
Hierzu ein paar Emotionen und die Endtabelle der Spieler.

   
   
   
 
Rang Teilnehmer Punkte Siege
1. Florian, Meisinger 4,5 4
2. Lukas Dreuth 4,0 3
3. Tim, Ahrens 3,5 3
4. Dustin, Lapp 1,0 1
5. Mathilda, Ellert 1,0 1
6. Lukas, Heinemann 1,0 1
 
 
     
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 Wolfram Leuenberg


Erfolge bei den Thüringer Schach-Einzelmeisterschaften

In den Osterferien, vom 12. bis 15. April, fanden in Dittrichshütte die Thüringer Jugend-Schach-Einzelmeisterschaften 2012 statt. In 5 Altersklassen wurden jeweils die besten Nachwuchstalente Thüringens in Schach ermittelt. Die Sieger qualifizierten sich für die Deutsche Einzelmeisterschaft, die auch dieses Jahr wieder in Oberhof stattfindet. Von der Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm hatten sich Adelheid Riedel (U10w), Erich Riedel (U12m) und Bianca Schätz (U18w) für die Thüringer Einzelmeisterschaft qualifiziert.

Bianca Schätz ließ in den 7 zu spielenden Runden nur ein Remis zu. Alle anderen Partien gewann Sie souverän und  wurde damit ungeschlagene Thüringer Meisterin in der Altersklasse U18 weiblich. Herzlichen Glückwunsch.

von links:

Adelheid Riedel,

Bianca Schätz

Erich Riedel

Aufgrund einer nicht vollständig auskurierten Erkältung ging Erich Riedel gesundheitlich angeschlagen in das Turnier. Trotz allem schaffte er durch 3 Siege und 3 Remise in Summe 4,5 Punkte. Dies bedeutete in der Schlussabrechnung den 3. Platz und das ist unter Berücksichtigung der erschwerten Umstände eine sehr gute Leistung. Adelheid hatte es in Ihrer Altersklasse mit starker Konkurrenz zu tun. Mit viel Einsatz und Kampfgeist belegte Sie mit Platz 10 einen Platz im Mittelfeld.  Auch dies ist eine gute Leistung auf der sich aufbauen lässt.

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 Klaus Habl        &         SR, 22.04.2012


Verdienter Pokalsieger

Am Sonntag war der Stadtilmer SV unter der Leitung von Jürgen Böttner Ausrichter
 der Endrunde um den Pokal des Schachbezirkes Mitte.

Neben dem Gastgeber waren noch die SG Arnstadt – Stadtilm, die SG Blau – Weiß Stadtilm und der Schachverein Stützerbach qualifiziert. Leider musste der gastgebende Verein auf seine stärksten Spieler verzichten, so dass den Vertretungen von Stützerbach und der SG Arnstadt – Stadtilm angesichts der Aufstellungen durchaus die größten Chancen auf den Pokalsieg eingeräumt werden konnten.

Doch das Los führte beide gleich im 1. Halbfinale zusammen, das die Arnstädter knapp mit 2,5:1,5 für sich entschieden. Im anderen Halbfinale trafen die Gastgeber auf die junge Mannschaft der SG Blau – Weiß Stadtilm, welches mit 2,5:1,5 ebenso knapp zu Gunsten der Gastgeber endete. Damit standen das Finale und der Kampf um den 3. Platz fest. Hier sicherten sich erwartungsgemäß die Spieler der SG Arnstadt – Stadtilm den Pokal und die Stützerbacher den 3. Platz.

Platzierungen wie folgt:

1. Platz SG Arnstadt – Stadtilm

2. Platz Stadtilmer SV

3. Platz Schachverein Stützerbach

4. Platz SG Blau – Weiß Stadtilm


die Spieler der SG Arnstadt – Stadtilm

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Artikel gekürzt TA vom 28.01.12:  Wolfarm Leuenberg


Spende übergeben

Die zwei wichtigsten Ziele eines jeden Sportvereines sind wohl, sportliche Erfolge und eine erfolgreiche Jugendarbeit. Beides hat die Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm im diesem Jahr geschafft. Nach hartem Kampf und mit viel Energie und Arrangement schaffte die 1.Mannschaft den erneuten Ausstieg in die Thüringenliga, der höchsten Spielklasse in Thüringen. Nachdem dieser Erfolg ausgiebig gefeiert wurde schauten alle gespannt nach Dittrichshütte. Dort fanden die Thüringer Einzelmeisterschaften der Kinder und Jugendlichen statt und wir hatten zwei Favoriten  am Start.

Bianca Schätz war in der Altersklasse u16 weiblich an „eins“ gesetzt und sie wurde dieser Favoritenrolle auch gerecht. Mit 7 Siegen gewann sie souverän der Titel und qualifizierte sich damit für die im Juni in Oberhof stattfindenden Deutschen Meisterschaften. Erich Riedel belegte in der Altersklasse u10 männlich einen hervorragenden 3.Platz. Beiden nochmals unsere herzlichen Glückwünsche. Diese Erfolge bestätigen uns in unserer Vereinsarbeit und zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Unabdingbar auf diesem Weg ist die Unterstützung unserer Sponsoren z.B. für die Finanzierung der Startgelder. So übergab Gerald Streisel vom Thüringer Rentenservice uns vor einigen Tagen seine Spende zur Förderung der Nachwuchsarbeit. Als Mitglied des Vereins sieht er die Erfolge unserer Kinder und Jugendlichen mit großer Freude. Hiermit bedanken wir uns auf diesem Weg auch bei allen anderen stillen Helfern und Sponsoren. 

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Klaus Habl


Vier Punkte gegen den Abstieg
Thüringenliga - Die SG Arnstadt/Stadtilm erobert Tabellenspitze

Nach dem furiosen Auftaktsieg in Gera nahm die 1. Mannschaft der SG Arnstadt/Stadtilm in ihrem ersten Heimspiel die Gäste aus Suhl in Empfang.
In dieser Begegnung traf man somit auf einen langjährig erprobten
Thüringenligisten, der natürlich seiner Favoritenrolle gerecht werden und zwei wichtige Mannschaftspunkte entführen wollte.

Aber die SGAS hatte für die Gäste eine Überraschung parat, an der sie sich die Zähne ausbeißen sollten. Erstmalig kam Neuzugang T. Kosowski (ehemals Stützerbach) für die 1. Mannschaft am Spitzenbrett zum Einsatz. Nach etwa achtjähriger Punktspielabstinenz war dieser selbst sehr gespannt darauf, was denn der Geist für das Königsspiel noch übrig hat. Und es war einiges…

Mit einem zügigen Remis an Brett 7 konnte A. Schumacher seinen Gegner erneut ausbremsen (0,5:0,5). Warum auch nach mehr greifen, wenn die beiden Nachbarn reife Früchte ernten. So geschehen an Brett 8 durch B. Widmann, der abermals nicht ganz so souverän aber dennoch verdient seinen zweiten Sieg im zweiten Spiel landete. Gefolgt vom zweiten Nachwuchstalent, B. Schätz (Brett 6), die in einer umso prachtvolleren Partie ihrer Gegnerin nicht den Hauch einer Chance ließ (2,5:0,5). Mit einem weiteren soliden Remis an Brett fünf durch K. Marufke, allerdings der unnötigen zweiten Niederlage im zweiten Spiel von R. Bächer (Brett 4) stand es nun 3:2 für den Gastgeber. Es mussten folglich an den verbliebenen drei Spitzenbrettern noch mindestens 1,5 Punkte gesammelt werden, damit der erste Heimsieg eingefahren werden konnte.

Und tatsächlich, T. Kosowski hielt nicht nur den Angriffen der weißen Steine stand, sondern entwickelte sogar eigene Gewinnideen. Doch mit erobertem Mehrbauern wickelte T. Kosowski in ein vermeintlich gewonnenes Turmendspiel ab und brachte sich damit selbst um den verdienten vollen Erfolg, denn das gewählte Endspiel gab letztlich doch nicht mehr als ein Unentschieden her. Schade, wenn man bedenkt, dass in ähnlicher Abwicklung ein Turmgewinn hätte forciert werden können. Trotzdem kann man zu dieser starken Vorstellung nur gratulieren und hoffen, dass nicht wieder acht Jahre bis zum nächsten Punktspieleinsatz vergehen müssen. Mit dem Stand von 3,5:2,5 im Rücken entschloss sich M. Buring an Brett 2 sofort die Schwerfiguren zu tauschen und in das ungleichfarbige remise Läuferendspiel einzulenken. Sein Gegenüber musste dies eingestehen und man reichte sich die Hände (4:3). Nun lag es einzig und allein bei T. Seidel (Brett 3), der mit seiner Partie über die Anzahl der Mannschaftspunkte entscheiden sollte. Und er entschied sich glänzend für einen 5:3 Heimsieg und folglich für die überraschende Tabellenführung in der Thüringenliga. Der nächste Gegner (Jenapharm Jena) ist somit durchaus gewarnt…

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Matthias Buring



„Arnstädter Geistesblitze“

 

 und Kreisjugendspiele mit hoher Beteiligung

Die Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm hatte am vergangenen Samstag zum 1.Arnstädter Jugendschnellschachturnier im Rahmen der Jugendserie, den „Arnstädter Geistesblitzen“ eingeladen. Turniere dieser Jugendserie werden immer beliebter und mittlerweile in vielen Städten Deutschlands regelmäßig mit hohen Teilnehmerzahlen ausgetragen. Interessierte können sich diesbezüglich auf www.jugendserie.de informieren. Da die Ausrichtung der Kreisjugendspiele 2011 auch noch vakant war, wurden diese kurzerhand in das Turnier integriert und separat für die Kinder und Jugendlichen aus dem Ilmkreis ausgewertet und geehrt. 44 Kinder und Jugendliche aus Arnstadt, Stadtilm, Plaue und Königsee und weitere 49 aus Erfurt, Apolda, Seubelsdorf, Weimar, Saalfeld, Oldisleben, Meiningen und Bamberg komplettierten das Teilnehmerfeld auf insgesamt 93. Mit einer so hohen Teilnehmerzahl hatte niemand vorher gerechnet.

 
 

 
     
 

Als  Austragungsort stellte das Gottfried-Herder-Gymnasium ausreichend Räumlichkeiten zur Verfügung und als Schirmherr fungierte der Landrat des Ilmkreises Herr Dr. Kaufhold. Gespielt wurde nach den Schnellschachregeln mit 20 Minuten Bedenkzeit und 7 Runden Schweizer System in den Altersklassen U8, U9, U10, U12, U14 und U16. In jeder Altersklasse erhielten zur Siegerehrung aus den Händen des stellvertretenden Landrates, Herrn Zobel die 3 Erstplatzierten einen Pokal. Die nachfolgend Platzierten erhielten eine Medaille und für alle gab es noch eine Urkunde und ein Schachmaskottchen „Chessy“. Dies waren in der AK U8m: 1.Daniel Finke (SV Empor Erfurt), 2.Christian Kroh (Apolda), 3. Sebastian Grund (GS Kamsdorf); U8w: Vanessa Wiemann (SV Seubelsdorf), 2.Adelheid Riedel (SG Arnstadt-Stadtilm), 3.Emma Dorn (SSV Vimaria Weimar);  U9m: 1.Daniel Wiemann (SV Seubelsdorf), 2.Julian Zajan (TSV Plaue), 3.Lukas Csanyi (GS Heldrungen); U9w: 1.Mirja Brehm (MTV Saalfeld), 2.Lea Strobel (vereinslos); U10m: 1.Erich Riedel (SG Arnstadt-Stadtilm), 2. Florian Merx (SV Empor Erfurt), 3. Pablo Wolf (SC 1868 Bamberg); U10w: 1. Meike Ratay (MTV Saalfeld), 2. Frederike Freyer (SSV Vimaria Weimar), 3. Melanie Grund (GS Kamsdorf); U12m: 1.Markus Kania (MTV 1876 Saalfeld), 2.Matthias Philipp (SSV Vimaria Weimar), 3.Tobias Fischer; U12w: 1.Jasmin Dührkop (MTV 1876 Saalfeld), 2.Sarah Schmidt (vereinslos), 3. Marie-Louise Rauch (MTV 1876 Saalfeld);  U14m: 1.Richard Scheflein (ESV Lok Meiningen), 2.Jan Hornberger (SSV Vimaria Weimar) 3. Kevin Ansorg (SG Arnstadt-Stadtilm); U16m: 1.Tilo Rensch (SSV Vimaria Weimar), 2. Max Möbius (MTV Saalfeld), 3. Franz Braun (SSV Vimaria Weimar).

 
 

 
 

Die Medaillen und Urkunden für die Kreisjugendspiele erspielten sich; U8m: 1.Lukas Rapp, 2.Bastian Creß (beide SG Blau-Weiß  Stadtilm, 3.Max Rose; U8w: 1.Adelheid Riedel (SG Arnstadt-Stadtilm, 2. Keana Lorenz (Thüringia Königsee), 3.Pauline Schmidt (SG Blau-Weiß Stadtilm); U9m: 1.Julian Zajan (TSV Plaue), 2.Stephan Helm, 3.Moritz Langenhan (beide SG Blau-Weiß Stadtilm); U9w: 1.Jasmin Mann (SG Blau-Weiß Stadtilm); U10m: 1.Erich Riedel (SG Arnstadt-Stadtilm), 2.Alexander Bock, 3.Sean Lucas Voigt (beide SG Blau-Weiß Stadtilm); U12m: 1.Moritz Schramm, 2.Tom Dittrich (beide SG Blau-Weiß Stadtilm), 3. Lukas Dreuth (SG Arnstadt-Stadtilm); U12w: 1.Sarah Schmidt (SG Blau-Weiß Stadtilm); U14m: 1.Justus Werner, 2.Daniel Schmidt (beide SG Blau-Weiß Stadtilm), 3.Kevin Ansorg (SG Arnstadt-Stadtilm).

Bedanken möchten wir uns bei allen fleißigen Helfern ohne die die Durchführung nicht möglich gewesen wäre, beim Gottfried Herder Gymnasium, bei unseren Sponsoren, N3 Engine Overhaut Services und Bosch Solar Energy AG, die maßgeblich zur Finanzierung beigetragen haben und beim Landrat des Ilmkreises sowie seinem Stellvertreter für deren Unterstützung und Schirmherrschaft.

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Klaus Habl


Sieben auf einen Streich

Bianca Schätz ist Thüringer Meisterin

Vom 28.04. bis 01.05. fanden sich erneut über 150 Kinder und Jugendliche zu den alljährlichen Thüringer Meisterschaften in Dittrichshütte ein, um in den verschiedensten Altersklassen die Titelträger und somit die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zu ermitteln.

Auch die Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm sandte zwei ihrer besten Talente aus, um zum einen mit Erich Riedel (AK U10) und zum anderen mit Bianca Schätz (AK U16w) auf eine spannende Titeljagd zu gehen. Beide in ihren jeweiligen Altersklassen an 1 gesetzt, standen die Chancen somit relativ gut, mindestens ein Ticket zur Deutschen Meisterschaft in Oberhof ergattern zu können. Dementsprechend legten Erich und Bianca auch einen bravourösen Start mit 2 Siegen aus 2 Partien hin. Erst in Runde 3 schlich sich bei Erich ein Remis ein, während Bianca weiterhin ihre weiße Weste bewahren konnte. Beide SGAS -Schützlinge gewannen anschließend ihre 4. Runde, womit die Titelambitionen weiterhin untermauert werden konnten. Auch die fünfte Gegnerin konnte Bianca nicht lange etwas entgegensetzen, sodass sie sich mittlerweile einen Vorsprung von 1,5 Punkten auf Platz 2 erspielte. Leider strauchelte Erich in dieser Runde und lenkte in ein weiteres Remis ein. In Runde 6 sollte dann schließlich die Vorentscheidung fallen. Hier handelte sich Erich eine unnötige Niederlage gegen den späteren Thüringer Meister ein, und warf sich somit selbst aus dem Titelrennen. Bianca zeigte jedoch erneut, dass an ihr in diesem Turnier kein Vorbeikommen war. Ruhig und diszipliniert erarbeitete sie sich den 6. Punkt im 6. Spiel und somit den Titelgewinn. 

Doch dem nicht genug, vollendete sie ihren Start-Ziel-Sieg mit der magischen 100%-Quote von 7 aus 7. Dem tapferen „Schätzelein“ eine herzliche Gratulation und die besten Erfolgswünsche für die nun anstehende Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Oberhof vom 11.06. – 19.06.2011.

(Bianca Schätz Foto rechts)

Auch Erich Riedel konnte seine Abschlusspartie noch einmal siegreich gestalten und beendete sein Turnier folglich mit 5 aus 7 auf Rang 3, herzlichen Glückwunsch. Für ihn trotz alledem sicherlich etwas enttäuschend, doch wohl wissend, dass ihm die schachliche Zukunft noch lange weit offen steht. Beiden Schützlingen noch einmal eine dicke Gratulation und viel Erfolg in den zukünftigen Königskämpfen.
                                                                                             (Erich Riedel Foto links)

Wir bedanken uns hiermit bei allen Sponsoren für Ihre Unterstützung zur Finanzierung der Startgelder, Gerald Streisel Thüringer Rentenservice, WTT Fördersysteme GmbH, Sparkasse Arnstadt-Ilmenau, Rosenapotheke Arnstadt Gartenbaubetrieb Seever, Zimmerei Müller und Lackier- und Karosseriegesellschaft Dutzek.

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Klaus Habl


Bezirks-Mannschaftsmeisterschaft Mitte u 10

SV Empor Erfurt gewann den Titel

Am vergangenen Samstag wurden im Vereinslokal der Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm die diesjährigen Bezirks Mannschaftsmeisterschaften Mitte der AK u10 ausgetragen. Dazu hatten sich 9 Mannschaften in Begleitung ihrer Eltern und Betreuer im Spiellokal eingefunden, um die beste Mannschaft aus ihren Reihen zu ermitteln. Um den Titel kämpften 3 Mannschaften des SV Empor Erfurt,  jeweils eine von Medizin Erfurt, der TSG Apolda und der Schachschule Krug. Das Teilnehmerfeld wurde durch die Vertreter des Ilmkreises, 2 Mannschaften von Blau-Weiß Stadtilm und eine des Gastgebers komplettiert.

Gespielt wurden 5 Runden im Schweizer System bei einer Bedenkzeit von 45 Minuten je Spieler. Dabei zeigten die Kinder bereits ein beachtliches schachliches Können, was von einer guten und soliden Arbeit der teilnehmenden Vereine zeugt. Nach knapp 6 Stunden standen schließlich die Sieger fest. SV Empor Erfurt 1 gewann in der Besetzung Julia Kahlo, Lotta Rieger, Max Lautenbach und Hannah Geletzke verlustpunktfrei den Titel. Herzlichen Glückwunsch. Mit 8 und 6 Punkten in der Endabrechnung belegten die beiden Mannschaften von Blau-Weiß Stadtilm die Plätze 2 und 3. Blau-Weiß 1. mit Bastian Creß, Moritz Laugenhan, Jasmin Mann und Lukas Rapp. Die Aufstellung der 2.: Sean-Luca Voigt, Stephan Helm, Jonas Helmboldt und Anton Kittelmann.

Punktgleich mit Platz 3 landete die TSG Apolda auf Platz 4 (Florian Bodling, Vincent Immisch, Johannes Kreller, Christian Kroh). Mit jeweils 5 Punkten punktgleich auf den Plätzen 5 bis 7, die Mannschaft des Gastgebers, der SG Arnstadt-Stadtilm mit Johannes Müller, Lucas Heinemann, Adelheid Riedel und Johanna Seever,

Johannes Müller

Johannes Müller, Lucas Heinemann,
Adelheid Riedel und Johanna Seever

 

auf Platz 6 die Schachschule Krug mit Moritz Becher, Marc Kühn, Elias Burghoff und Nele-Frederice Thöne und Platz 7 die 2.Mannschft des SV Empor Erfurt mit Karl Sattler, Etienne Ries, Erdem Großmann und Paul Matkey. Jacok Holleczek, Richard Höche, Bruno Romero und Luisa Liebers bildeten der 3.Mannschaft des SV Empor Erfurt, die Platz 8 belegte. Als Schlusslicht auf dem 9. Platz Medizin Erfurt in der Aufstellung Ha Thanh Nguyen, Alijev Elvin, Jasmin Aijeva und Sara Reichel.

Bei der abschließenden Siegerehrung konnten die Kinder der 3 erstplazierten Mannschaften die  Medaillen und Urkunden in Empfang nehmen. Die Brettbesten, 1.Brett: Ha Thanh Nguyen (Medizin Erfurt), 2.Brett: Stephan Helm (Blau-Weiß Stadtilm), 3.Brett:Max Lautenbach (Empor Erfurt) und 4.Brett Lukas Rapp (Blau-Weiß Stadtilm) wurden zum Abschluß der Siederehrung zu Ihrer Leistung beglückwünscht und erhielten viel Beifall.

Abschließend sei den beiden Schiedsrichtern Baldur Dürschmid und Benjamin Widmann für
die reibungslose Durchführung des Turniers gedankt.
 
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Klaus Habl


Kantersieg macht Aufstieg perfekt

SG Arnstadt-Stadtilm nach 7,5:0,5 gegen SK Dingelstädt wieder in Thüringenliga

Im letzten und alles entscheidenden Saisonspiel der Landesklasse-West zog es die 1. Mannschaft der SG Arnstadt-Stadtilm erneut
ins wohl bekannte Eichsfeld hinaus, um diesmal dem Tabellenschlusslicht SK Dingelstädt die Punkte stehlen zu wollen.
Nur mit einem Sieg konnte man auch wirklich sicher sein, die Tabellenführung verteidigt zu haben und
in das Oberhaus Thüringenliga eingezogen zu sein.

 

v. l.: K. Habl, B. Widmann, T. Seidel, M. Buring, B. Schätz, R. Bächer, M. Sauer, R. Rudolf, K. Marufke

(es fehlen: T. Kosowski, A. Schumacher, B. Zeising)

Dementsprechend trommelte die SGAS ihre spielstärkste Formation zusammen, um auch ja nichts dem Zufall zu überlassen. Hierbei half Benjamin Widmann erneut an Brett 8 aus, und konnte nach bewältigter Anreise auch gleich den ersten vollen, allerdings kampflosen Punkt einstreichen. Somit fehlten an sieben Brettern nur noch 3,5 Punkte zum Aufstieg. Und diese sollten auch schlagartig folgen, denn Kai Marufke spielte wie entfesselt und nahm seinem Gegner gleich in der Eröffnung jegliche Erfolgshoffnungen. Nur kurze Zeit später konnte das wegweisende Spitzenbrett mit Matthias Buring auf 3:0 erhöhen, sodass es die Kollegen schon etwas ruhiger angehen lassen konnten. Aber dem nicht genug, zeigte Reinhard Bächer erneut, dass an ihm in dieser Spielzeit kaum ein Vorbeikommen war. Wenn auch mit etwas Glück, aber auch das muss man sich erst erarbeiten, fuhr Punktebank R. Bächer das 4:0 ein. Summa Summarum fehlte also nur noch ein halbes Pünktchen zum Aufstiegsglück, was in noch vier laufenden Partien mehr als machbar erschien. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis der Siegesjubel ausbrach. Dieser Moment war Nachwuchstalent Bianca Schätz vorbehalten, die bisher schon eine glänzende Saison ablieferte, und mit einem weiteren Sieg den Aufstieg perfekt machte. Doch auch Robby Rudolf und Marko Sauer brachten ihre Gewinnstellungen gemütlich aber trotzdem sehr konzentriert nach Hause. Nur die zweite Punktebank, Thomas Seidel, hatte ein Einsehen mit dem Dingelstädter SK und willigte letztendlich ins Remis ein, sodass unterm Strich der höchste Saisonsieg mit 7,5:0,5 zu verbuchen war. Die Heimreise und abendliche Aufstiegsfeier war dementsprechend ausgelassen, begleitet von Stolz und Vorfreude auf die kommende Thüringenliga-Saison. Gratulation und Glückwunsch an die 1. Mannschaft der SG Arnstadt-Stadtilm.

Die Spielerergebnisse im Einzelnen: Brett 1: M. Buring (4,5/9), Brett 2: M. Sauer (4,5/8), Brett 3: T. Seidel (6/9), Brett 4: R. Bächer (6,5/9), Brett 5: K. Marufke (4/7), Brett 6: B. Schätz (5,5/9), Brett 7: R. Rudolf (3,5/9). Besten Dank den unverzichtbaren Ersatzspielern an Brett 8: Klaus Habl (3,5/5), Andreas Schumacher (2/3), Benjamin Zeising (1/1) und Benjamin Widmann (1,5/2). Vielen Dank ebenfalls an Mannschaftsleiter Marko Sauer, ohne dessen Teammanagement das eine oder andere Spiel wohl nicht so erfolgreich verlaufen wäre.

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Matthias Buring


Schachduell der 2 Kreisstädte

Die Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm in Sömmerda

Die Zweite der SG AS war zum Bezirksligaduell bei Lok Sömmerda 2 zu Gast. Eigentlich wollten die Sumerer- so bezeichnete die geschichtliche Namensforschung die Einwohner der Kreisstadt- wenigsten einen Mannschaftspunkt in den Abstiegskampf mitnehmen und führten sogar nach 2 Stunden bereits mit 2:0.

Doch dann war Schluss mit lustig. Dr. Scheller fesselte das Pferd seines  Sömmerdaer Kontrahenten H. Kühn und gewann damit. Zeising nutzte kleine Eröffnungsungenauigkeiten von Loose und konnte auf sizilianischem Terrain zum 2:2 ausgleichen. Dr. Walter hatte lange Zeit ein Stellungsplus, musste aber nach einer ungünstigen Zugfolge froh sein über das Remis, das der Sömmerdaer Berlt anbot. Am Spitzenbrett hatte der Gastgeber den landesweit bekannten starken Dorawa eingesetzt. Von der SG AS hatte Maaz Weißvorteil und wickelte im Mittelspiel zu einer günstigen Bauernstellung ab, was für das Endspiel zum Sieg reichte. Am Brett 8 hatte Pfau mit dem erst 13-jährigen Nils Berger länger zu kämpfen, als allgemein erwartet. Im Endspiel erst konnte er die Bauernmehrheit umsetzen. Damit stand der Sieg der Gäste fest. Schade, dass Katrin v. Zweydorf  den kampferprobten Töpfer nach mehr als 5 Stunden noch zum Remis entschlüpfen ließ. Aber mit 5:3 hatte die SG AS II den 3.Tabellenplatz erreicht.

Im Punktspiel der Bezirksklasse ging es zwischen dem SV Stadtilm und der Vierten der SG AS um den Klassenerhalt. Der SVS
in stärkster Besetzung siegte im Schlüsselspiel durch Böttner gegen K. Habl mit Figurengewinn. Da war selbst das etwas überraschende 1:0 von Jank gegen den stärksten des SV, Ch. Friedrich,  nicht mehr ausreichend, denn das starke Mittelfeld mit Hoffmann, Weinreich und Hunder  ließ den überforderten Pecher, Leuenberg und Meisinger (Ersatz) keine Chance. Lediglich P. Hopf gegen Roos hätte noch verkürzen können, gab aber wegen Bedeutungslosigkeit des Ausgangs remis. Mit dem 4,5:1,5  hat
der SV Stadtilm den Klassenerhalt in der Bezirksklasse  gefestigt.

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Ernst Maaz


 

SG Arnstadt-Stadtilm sonnt sich weiter
 

Zur siebten Runde der Landesklasse West zog die 1. Mannschaft der SG Arnstadt-Stadtilm aus, um im stark vernebelten Eichsfeld den Platz an der Sonne verteidigen zu wollen. Im vorletzten und wichtigsten Auswärtsspiel der Saison gegen den direkten Verfolger und Tabellenzweiten, Rochade Leinefelde, mussten mindestens vier Brettpunkte eingefahren werden, um den 1. Tabellenrang behaupten zu können. Mit dem Mannschaftssieggaranten Andreas Schumacher im Gepäck, und nach knapp zweistündiger Anreise, konnte das Spitzenduell schließlich beginnen.

Nach etwa zwei Stunden Spielzeit und einer recht romantischen Partie schlug A. Schumacher an Brett 8 folgerichtig in das Remis ein. Nur kurze Zeit später sperrte sich Robby Rudolf an 7  versehentlich seinen Läufer aus, was gegen einen der stärksten Gegenüber (DWZ: 1944) auch die sofortige Niederlage bedeutete. Völlig unbeeindruckt dessen zeigte Thomas Seidel an Brett 3 erneut, warum er für diese Mannschaft eine unverzichtbare Verstärkung darstellt. Als Antwort auf die schwächelnden Eröffnungszüge seines Gegners verstand es Thomas ausgezeichnet weder Figurenspiel noch Königssicherung zuzulassen. Den entsprechenden Lohn erntete er schließlich schon im 26. Zuge mit der unabwendbaren Aufgabe des Leinefelders. Folgerichtig konnte somit Bianca Schätz ihre solide Partie mit einem Unentschieden krönen, was sie schon jetzt auf eine recht ansehnliche Punktspielbilanz zurückblicken lässt. Zudem stellte Marko Sauer an Brett 2 seinen unstillbaren Siegeshunger erneut unter Beweis, in dem er seinem Gegenüber in einer wohl bedachten Abwicklung im Mittelspiel erst einen Bauern, dann einen Turm und schließlich den vollen Punkt raubte.

Beim Stand von 3:2 für den Spitzenreiter konnte also mit Rechnen begonnen werden, zumal Reinhard Bächer an Brett 4 eine Figur mehr besaß und Kai Marufke dem remisen Endspiel immer näher kam. Somit brauchte Matthias Buring am Spitzenbrett ebenfalls nur Remiskurs einzuschlagen, um den Mannschaftserfolg auch gnadenlos absichern zu können. Während K. Marufke an 5 das berechtigte Remis absegnete, unterliefen R. Bächer doch noch leichte Ungenauigkeiten, welche die Partie wieder unentschieden gestalteten. Trotzdem musste das Leinefelder Spitzenbrett weiterhin auf Sieg spielen, da ein 4:4 für den Tabellenzweiten an diesem Tag zu wenig Ausbeute gewesen wäre. Nach zwei abgelehnten Remisgeboten Burings und einer anschließenden Alles-oder-Nichts-Kombination kam es wie es kommen musste, und der Leinefelder überzog die Partie. Somit konnte M. Buring nach hartem Kampf doch noch den vollen Punkt und somit den endgültigen Mannschaftssieg einfahren. In Folge dessen gab R. Bächer seine Partie remis. Der 5:3 Auswärtssieg war perfekt und der Platz an der Sonne  verteidigt. Bei den noch ausstehenden beiden letzten Runden gegen Meiningen und Dingelstädt ist nun noch einmal oberste Vorsicht geboten, doch haben sich die ungeglaubten Aufstiegschancen in Thüringens höchste Spielklasse durch diesen Auswärtserfolg nicht gerade verschlechtert.

Einen recht weit vom Erfolg entfernten Spieltag hatte die 2. Mannschaft der SGAS im Heimspiel gegen Medizin Erfurt 3 zu beklagen. Hier konnten nur E. Maaz, Dr. B. Walter und P. Hopf die Punkteteilung erzielen, denn die restlichen fünf Partien gingen leider verloren. Somit stellt man sich in der Bezirksliga wohl auf ein ruhiges Saisonfinale abseits von Gut und Böse ein. In der Bezirksklasse hingegen konnten die 3. und 4. Mannschaft der SGAS gemeinsam punkten. Während die 3. Mannschaft dem Tabellenführer Ilmenau ein 3:3 Unentschieden abtrotzte, konnte die abstiegsgefährdete 4. Mannschaft in Geschwenda einen wichtigen Auswärtssieg erzielen. Mit entscheidenden Siegen von Klaus Habl (an 1), Kevin Jank (an 2) und Nachwuchstalent Erich Riedel (an 6) war in diesem Spiel die halbe Miete eingefahren, sodass die Remisen von Peter Pecher und Florian Meisinger den Sieg absicherten. In der Tabelle wurde der direkte Konkurrent Geschwenda 2 somit überholt und erstmalig ein Nichtabstiegsplatz eingenommen. Was dieser Sieg wert sein kann, muss sich natürlich in den letzten beiden Schlussrunden erst noch zeigen. Die SGAS- Daumen sind jedenfalls gedrückt.

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Matthias Buring


Advent, Advent, das Schachbrett brennt
Simultan gegen Internationalen Meister

Am ersten Trainingsabend im Dezember lud die SG Arnstadt-Stadtilm e.V. zum alljährlichen Simultanturnier gegen
den Internationalen Meister Thomas Casper (ELO: 2422) vom Erfurter Schachklub ein. Hierzu fand sich ein gut
gemischtes Teilnehmerfeld mit immerhin 19 Schachfreunden ein. Neben den Gästen aus Stützerbach und Plaue war auch
das Stadtilmer Feld bestens bestückt, um dem IM die eine oder andere „Rute“ zu verpassen. Doch in gewohnt
souveräner Manier drehte Thomas Casper seine Runden und verteilte nach knapp zwei Stunden selbst seine erste „Rute“.
Gefolgt von zahlreichen weiteren Niederlagen der SGAS- Schützlinge, war es immerhin dem erneut stark aufspielenden
Reinhard Bächer vergönnt, den ersten und einzigen Sieg für die Gastgeber zu erzielen.

 

 

     

 

 
 

IM Thomas Casper
beim Simultan in
Stadtilm (17,5 aus 19)
Foto oben

 
 

 
 

 
         

Der routinierte Haudegen aus Stützerbach, Franz Handschuh, konnte außerdem noch ein Unentschieden beisteuern,
sodass sich der Internationale Meister am Ende selbst (mit 17,5 Punkten aus 19 Partien) reich beschenkte.
Die SG Arnstadt-Stadtilm bedankt sich recht herzlich bei Thomas Casper für den relativ gnadenlosen und doch
sehr sympathischen Besuch, und wünscht ihm für das Jahr 2011 alles Gute und viel Erfolg bei der Erfüllung
seiner Großmeisternorm!

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Matthias Buring


Kreisjugendspiele 2010 in Stadtilm

Zu den diesjährigen offenen Kreisjugendspielen des Ilmkreises in der U8-U20 empfing die SG Arnstadt-Stadtilm insgesamt 35 Kinder und Jugendliche aus Arnstadt, Ilmenau, Plaue und Stadtilm. In fünf altersgemäßen Einzelturnieren zu je 5 Runden Schweizer-System (mit 30min Bedenkzeit) sollten die Siegerinnen der einzelnen Altersklassen wie folgt ermittelt werden.

In der jüngsten und abenteuerlichsten Altersklasse (U8m/w) konnten Moritz Langenhan (4 aus 5) und Jasmina Mann (3 aus 5) die begehrten Goldmedaillen erobern. Im gemeinsamen Turnier der U10m und U12w belegten Erich Riedel (5 aus 5) souverän Platz 1 bei den Jungen und Lucie Müller (4 aus 5) Platz 1 bei den Mädchen. In der Alterklasse U12m musste letztendlich sogar die Buchholzwertung den Zweikampf um Platz 1 zugunsten von Daniel Schmidt vor Johannes Kaufmann (beide 4 aus 5) entscheiden. Mit 3 Siegen und 2 Unentschieden konnten sich in der U14m Martin Thumann und in der U18m Pit Döring das Siegerpodest sichern, während Heiner Schmidt (3 aus 5) in der U16m und Samantha Stoll (2,5 aus 5) in der U16w ihre Alterklassen gewannen. Gratulation!

Durch den Turnierleiter und Schiedsrichter Baldur Dürschmid wurden die Sieger der einzelnen Altersklassen mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen entsprechend ausgezeichnet…

v. o. l.: U8w, U8m, U10m, U12w, U12m, U14m, U16w, U16m, U18m

Endplatzierungen im Überblick: (Platz 1-3)

   

AK

Pl.

Name

Verein

Punkte

U8w

1.

Mann, Jasmina

BW Stadtilm

3,0/5

2.

Riedel, Adelheid

SGAS

2,0/5

U8m

1.

Langenhan, Moritz

BW Stadtilm

4,0/5

2.

Zajan, Julian

TSV Plaue

4,0/5

3.

Schnur, Jannes

BW Stadtilm

2,0/5

U10m

1.

Riedel, Erich

SGAS

5,0/5

2.

Westfeld, Moritz

TSV Plaue

3,0/5

3.

König-Schanze, Tim

SGAS

2,0/5

U12w

1.

Müller, Lucie

Ilmenauer SV

4,0/5

2.

Stoll, Melissa

BW Stadtilm

3,0/5

U12m

1.

Schmidt, Daniel

BW Stadtilm

4,0/5

2.

Kaufmann, Johannes

BW Stadtilm

4,0/5

3.

Rose, Sebastian

Ilmenauer SV

3,5/5

U14m

1.

Thumann, Martin

Ilmenauer SV

4,0/5

2.

Werner, Justus

BW Stadtilm

3,5/5

3.

Saft, Pascal

BW Stadtilm

3,5/5

U16w

1.

Stoll, Samantha

BW Stadtilm

2,5/5

2.

Stoll, Vanessa

BW Stadtilm

2,0/5

U16m

1.

Schmidt, Heiner

Ilmenauer SV

3,0/5

2.

Jahn, Markus

Ilmenauer SV

2,5/5

3.

Saft, Jakob

BW Stadtilm

2,5/5

U18m

1.

Döring, Pit

Ilmenauer SV

4,0/5

2.

Döring, Tim

Ilmenauer SV

3,5/5

 

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Matthias Buring


Kleine Schritte große Erfolge

Zum 19. Arnstädter Stadtfest wagten wir einen Schritt ins Ungewisse und in die Zukunft. Unser Vereinsvorsitzender K. Habl und einige seiner treuen und fleißigen Helfer unter anderen, W. Leuenberg, B. Zeising, P. Pecher, B. Dürschmid, B. Widmann, S. Würzburg, D. Strobel, M. Buring und viele mehr, schnappten sich ein Großfeldschach, ein paar Tischbretter und Figuren und los ging es zum Schachstand der Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm.

  Im Großen und Ganzen hatte jeder seinen Spaß und ...

   

 

   

 

... konnte von diesen
    Lehrreichen Tagen
    profitieren.

Wir präsentierten unseren Verein so gut wie es in unserer Kraft stand. Herzlichen Dank an alle Helfer. Am Samstag und Sonntag lockten wir viele schachinteressierte Arnstädter an die Bretter zum königlichen Spiel und ob alt oder jung, jeder hatte seinen Spaß bei uns. Wir laden hiermit nochmals alle Interessierten auch zu unseren  Trainingsabenden, jeweils am Freitag in der Stadtbrauerei ein.

Also dann bis nächstes Jahr und "Schach & Matt".

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Diana – Anett Strobel


Knappe Entscheidung

Am vergangenen Samstag wurden im Vereinslokal der Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm die diesjährigen Thüringer Mannschaftsmeisterschaften der AK u10 unter Regie der Thüringer Schachjugend ausgetragen. Dazu hatten sich rund 40 Kinder in Begleitung ihrer Eltern und Betreuer im Spiellokal eingefunden, um die beste Mannschaft aus ihren Reihen zu ermitteln. Neben einer Mannschaft des Gastgebers, der kurzfristig die Austragung übernahm, nahmen noch 2 Mannschaften der SG Blau-Weiß Stadtilm und je eine Mannschaft des Meuselwitzer SV, des Ilmenauer SV, des SV Vimaria Weimar, des MTV Saalfeld sowie der beiden Erfurter Vereine Medizin und Empor an diesen Meisterschaften teil.

Gespielt wurden 5 Runden im Schweizer System bei einer Bedenkzeit von einer Stunde je Spieler. Dabei zeigten die Kinder bereits ein beachtliches schachliches Können, was von einer guten und soliden Arbeit der teilnehmenden Vereine zeugt. Nach knapp 8 Stunden standen schließlich die Sieger fest, die buchstäblich mit der letzten Runde ermittelt wurden.

Sieger und damit Landesmeister wurde die Mannschaft des MTV Saalfeld  ==>

2. Platz Med. Erfurt

1. Platz MTV Saalfeld

3. Platz BW Stadtilm

mit 7:3 Mannschaftspunkten und 13,5 Brettpunkten knapp vor der Vertretung von Medizin Erfurt, die ebenfalls 7:3 Mannschaftspunkte erzielen konnten, aber nur 13 Brettpunkte aufweisen konnten. Dritter wurde schließlich die punktgleiche 1. Mannschaft von Blau-Weiß Stadtilm, die nur auf Grund der schlechteren Buchholzwertung auf diesem Rang einkam.

Bei der abschließenden Siegerehrung konnten die Kinder aus den Händen von Baldur Dürschmid, der zugleich als Schiedsrichter fungierte, die begehrten Pokale und Medaillen in Empfang nehmen. Neben den Siegermannschaften und den jeweils Brettbesten der Bretter 1-4 erhielten alle Platzierten eine Erinnerungsurkunde.

Der stellvertretende Vorsitzende der Thüringer Schachjugend, Stefan Taudte, bedankte sich abschließend für die gute Organisation beim Ausrichter und beim Versorgungsteam für die gute Bewirtung der zahlreich anwesenden Gäste.

Tabellen werden auf Wunsch zugesandt, Kurznachricht an: wolle71@gmx.de

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Hans-Jürgen Böttner


Neuer Jugendvorstand gewählt

 Mit Ablauf der ersten Wahlperiode des Jugendvorstandes der Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm
war der Zeitpunkt gekommen, um ein kleines Fazit der geleisteten Arbeit zu ziehen.

Dank der engagierten Arbeit der Vorsitzenden Diana - Anett Strobel und ihrer Mitstreiter Martin Dutzek und Martin Roos ist es gelungen, den Kindern und Jugendlichen der SG ein Gefühl der Geborgenheit in unserem Verein zu geben.

Vielfältige Aktivitäten, wie die Ausrichtung der Kreis-Jugend-Spiele sowie regelmäßige Durchführung von Sichtungsturnieren und vieles mehr, trugen maßgeblich dazu bei, bei den Kindern den Spaß am Sport, speziell am Schachspiel zu wecken und zu vertiefen. Dabei wurden in enger Zusammenarbeit mit dem ordentlichen Vorstand der Schachgemeinschaft etwaige Probleme aufgegriffen und einer für alle einvernehmlichen Lösung zugeführt.

Aus beruflichen und privaten Gründen machte es sich nun notwendig, für die kommende Wahlperiode und auch hinsichtlich der steigenden Mitgliederzahlen im Nachwuchsbereich einen neuen Vorstand zu wählen, der in der Lage ist, die eingeschlagene Route erfolgreich fortzuführen.

Dazu wurde anlässlich des Jugendtages der SG am 06. Juni 2009 Benjamin Widmann als neuer Vorsitzender gewählt. Ihm zur Seite stehen weiterhin Diana Strobel als 1.Stellvertreterin und Benjamin Zeising als 2. Stellvertreter und Schriftführer.

 

Der Vereinsvorsitzende Klaus Habl machte in seinem Schlusswort deutlich, dass der Vorstand der Schachgemeinschaft voll hinter ihnen stehen wird und äußerte die Überzeugung, dass der eingeschlagene Weg der Verjüngung erfolgreich weiter gegangen wird.

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Hans-Jürgen Böttner


Marko Sauer bester Blitzer

Am Sonntag wurden die Bezirksmeisterschaften des Schachbezirkes Mitte im Blitzschach ausgetragen. Dazu konnte die Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm als Ausrichter insgesamt 16 Teilnehmer unter anderem vom ESK, der TSG Apolda, dem SV Gehren und vom TSV Plaue in ihren Vereinsräumen begrüßen. In Anbetracht der Teilnehmerzahl wurde im Rundensystem jeder gegen jeden gespielt, wobei mit Jens Goemann von der TSG Apolda sowie Uwe Mehlhorn, Matthias Buring und Marko Sauer vom Gastgeber  die Favoriten angesichts der aktuellen DWZ-Zahlen gegeben waren. In einem sehr fairen Turnier setzte sich letztlich Marko Sauer mit 13,5 Punkten bei nur einer Niederlage und einem Remis knapp vor Jens Goemann von der TSG Apolda durch, der es auf 13 Punkte brachte. Dritter wurde mit Uwe Mehlhorn der Titelträger des Vorjahres. Er konnte 11,5 Punkte auf seinem Konto verbuchen, genauso wie Matthias Buring, doch entschied die Anzahl der Gewinnpartien zu seinen Gunsten.

In der gleichzeitig ausgetragenen Mannschaftswertung,
wo die Mannschaften vor Turnierbeginn namentlich benannt werden mussten, setzte sich die 1.Mannschaft
der SG mit Sauer, Buring, Mehlhorn und Marufke souverän durch und verwies die TSG Apolda, die
allerdings nur mit 3 Startern antrat, sowie die 2.Mannschaft der SG in der Besetzung Dürschmid, Widmann, Zeising und Böttner auf die weiteren Plätze.

Neben den 3 Erstplatzierten sicherten sich noch Matthias Buring, Axel Struck und Benjamin Widmann das Startrecht für die Landesmeisterschaften am 09. August an gleicher Stelle. In der abschließenden Siegerehrung überreichte Vereinsvorsitzender Klaus Habl, der wie immer zu solchen Anlässen für die Bewirtung verantwortlich zeigte, die Pokale und Urkunden an die Sieger und Platzierten. Jens Goemann in der Person des Bezirksspielleiters hob in seinem Schlusswort die guten Bedingungen und die gute Organisation durch den Gastgeber hervor.

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Hans-Jürgen Böttner


Landesmeistertitel erfolgreich verteidigt

Vom 16. bis 19. April wurden in Dittrichshütte die diesjährigen Landesmeisterschaften des Thüringer Schachnachwuchses ausgetragen. Mit Bianca Schätz als Titelverteidigerin der Ak u14w  und Benjamin Widmann, der sich bei den Bezirksmeisterschaften in der AK u16 einen Startplatz erkämpfte, waren auch zwei Starter der Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm vertreten.

Für Bianca galt es diesmal, ihren im Vorjahr errungenen Titel zu verteidigen. Als hohe Favoritin des Teilnehmerfeldes wollte sie die guten Leistungen, die sie in der abgelaufenen Saison in der 3.Männermannschaft in der Bezirksklasse zeigte, auch in diesem Turnier bestätigen. Mit 6,5 Punkten aus 7 Partien zeigte sie eindrucksvoll ihr gewachsenes Leistungsvermögen und untermauerte mit dem erneuten Titelgewinn ihre Vormachtstellung in dieser Altersklasse in Thüringen.

Die Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm beglückwünscht sie und ihren Betreuer Herrn Dürschmid, der sie auch diesmal optimal vorbereitete, zu dieser tollen Leistung!
Damit qualifizierte sie sich erneut für die Deutschen Meisterschaften, die vom 30.05. bis 07.06. in
Willingen (Sauerland) ausgetragen werden, wo
allerdings ein etwas rauerer Wind wehen dürfte.

 
 

 

Wir wünschen Ihr dazu viel Erfolg!


Für Benjamin Widmann hingegen standen die Meisterschaften unter keinem guten Stern. Er ging gesundheitlich angeschlagen
in dieses Turnier und konnte auf Grund dessen sein Leistungsvermögen nicht voll ausschöpfen.

Deshalb ist sein Ergebnis mit 3 Punkten aus 7 Partien und Rang 10
am Ende für ihn und seinen Betreuer zufrieden stellend, aber trotzdem nicht schlecht für den Anfang.

 

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Hans-Jürgen Böttner


 

Negativserie gestoppt

Schachbezirksklasse Mitte West
SG Arnstadt-Stadtilm V – SV Medizin Erfurt V: 3:3

In der letzten Runde der Bezirksklasse empfing die als Absteiger feststehende Mannschaft der SG die 5. Mannschaft von Medizin Erfurt. Obwohl auch diesmal wieder ein Brett unbesetzt blieb, konnte mit einem verdienten 3.3 die Niederlagenserie der vergangenen Monate beendet werden. Schon frühzeitig trennte sich Stefan Risch von seinem Gegner am 5.Brett remis, was für ihn als Erfolg zu bewerten ist. Am Spitzenbrett stand Jürgen Böttner gegen Tangermann optisch zwar etwas besser, doch auch in der anschließenden Analyse zeigte sich, dass die Partie trotzdem nicht zu gewinnen war und in ein gerechtes Remis mündete.

Uwe Prieß am 4.Brett gegen Komarow versäumte es, mit Gegenspiel am Königsflügel für Entlastung
zu sorgen, fast folgerichtig ging die Partie verloren. Tobias Herrmann am 6.Brett spielte gegen Ersatzmann Flassig eine souveräne Partie
und gewann ohne Probleme.

 

Auch Frank Hunder am 2.Brett zeigte an diesem Tag eine sehr gute
Leistung gegen Frank Willert und krönte seine Partie mit einem schönen
Matt zum Abschluss
(siehe Diagramm). Mit dieser Leistung der
Mannschaft über die gesamte Saison hinweg wäre der Abstieg
mit Sicherheit vermieden worden, dies wurde auch von den Gästen attestiert.

 


Remis zum Saisonabschluss

Schachbezirksklasse Mitte Ost
TSG Apolda III – SG Arnstadt-Stadtilm IV: 3.3

In dieser Staffel stand ebenso der letzte Spieltag an. Auch hier musste die Mannschaft der SG kurzfristig ein Brett frei lassen und erreichte trotzdem ein insgesamt leistungsgerechtes Remis. Ersatzmann Jens Wölfing trennte sich frühzeitig remis. Gerald Weinreich und Martin Roos hingegen bestraften konsequent die Fehler der Gegner und führten die Partien zu letztlich ungefährdeten Siegen. Thomas Bachmann versuchte zwar alles, sein Spiel zu gewinnen, doch Ungenauigkeiten führten schließlich zu einer vermeidbaren Niederlage. Christian Wunder brauchte sich nun nicht mehr lange zu quälen und einigte sich mit seinem Gegner friedlich.

Damit wurde der Mittelfeldplatz gesichert, obwohl auch hier mehr möglich gewesen wäre, doch kurzfristige Spielerausfälle über die gesamte Saison hinweg sind  eben nicht zu kompensieren.

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Hans-Jürgen Böttner


 

Bezirkspokal geht nach Stadtilm

Am Sonntag war die Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm Ausrichter der Endrunde um den Pokal des Schachbezirkes Mitte. Leider waren durch die kurzfristige Absage der Mannschaft von Medizin Erfurt nur Lok Sömmerda und die beiden Mannschaften der SG am Start. Die Auslosung des Halbfinales ergab, dass die Mannschaften des Gastgebers im Halbfinale gegeneinander antreten mussten.

Dabei hatte die 2. Mannschaft, die ohne ein Spiel austragen zu müssen, diese Endrunde erreichte, den besseren Start. Schon nach gut einer Stunde Spielzeit gab am 4. Brett Willy Hoyer nach Verlust der Qualität und mehrerer Bauern gegen Jürgen Böttner in aussichtsloser Stellung auf. Auch die Stellung am Spitzenbrett zwischen R. Bächer und J. Hoffmann war nicht eindeutig, man einigte sich schließlich remis, zumal in den anderen Partien die Vorteile auf Seiten der 1. Mannschaft lagen und im Pokal die Berliner Wertung mit einbezogen wird. Hier gibt es für einen Sieg am 1.Brett 4 Punkte bis hin zu einem Punkt am 4. Brett. Mit einem überzeugenden Sieg durch Benjamin Zeising über Uwe Prieß am 3. Brett glich die 1.Mannschaft aus und lag durch besagte Wertung im Vorteil. Nun musste Martin Roos am 2.Brett unbedingt gewinnen, wenn die Zweite das Finale erreichen wollte. Doch Benjamin Widmann durchkreuzte alle seine Gewinnbemühungen und sicherte mit dem Remis  den Einzug der 1. Mannschaft ins Finale.

Hier traf man auf Lok Sömmerda,
deren DWZ-Schnitt deutlich unter
dem der SG lag. Dies sollte sich
recht bald zeigen, denn R. Bächer
gewann schnell gegen Ritter.

     

Da auch Willy Hoyer in seiner
zweiten Partie an diesem Nachmittag
gegen Schwanke besser drauf war
und gewann, konnte Benjamin
Zeising gegen Denisov seine Partie
in sicherer Stellung remis geben.

  Da tat die gleichzeitige Niederlage von Benjamin Widmann gegen Vetter nicht mehr weh und der Erfolg in
diesem Finale war sichergestellt.

Ein Dank gebührt an dieser Stelle unserem Vereinsvorsitzenden Klaus Habl, der für die Bewirtung
  sorgte, mit der alle sehr zufrieden waren.

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Hans-Jürgen Böttner


Der Kleinste war der Größte

Am 14. und 15. März wurden in der Erfurter Thüringenhalle die diesjährigen Schulschachmeisterschaften unter der Regie der Thüringer Schachjugend ausgetragen, wo einige Aktive der Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm an beiden Tagen als Schiedsrichter fungierten. In der Wertungsklasse Grundschulen waren diesmal 92 Mannschaften am Start, unter ihnen auch je 2 Mannschaften der Grundschule „am Plan“ und der Staatlichen Grundschule „ Dr. Harald Bielfeld“, die von den Übungsleitern Alfred Delbrouck und Peter Pecher bzw. Jürgen Böttner von der Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm betreut werden. Für die meisten war es das allererste große Turnier überhaupt, die erreichten Platzierungen (Platz 51 und 86 GS „am Plan“ und 61 sowie 84 GS“ Bielfeld“) also eher zweitrangig. Trotzdem konnte man mit den Ergebnissen und den gezeigten Leistungen zufrieden sein, was den beteiligten Betreuern ein gutes Zeugnis für die bisher geleistete Arbeit in den Arbeitsgemeinschaften an den Schulen ausstellt. Doch auch das Engagement der beteiligten Schulen sollte an dieser Stelle gewürdigt werden, war doch Schulleiterin Frau Gresser von der Grundschule „Dr. Harald“ Bielfeld“ selbst mit vor Ort, um sich persönlich ein Bild vom Leistungsstand ihrer Schützlinge zu machen. Außerdem nahm sie unter Einbeziehung der Eltern allerlei organisatorische Dinge selbst in die Hand, um für einen reibungslosen Ablauf von der Hinfahrt bis zur Heimreise der Kinder zu sorgen.

Am meisten Freude bereitete Janek Müller, der
unter Obhut seiner Eltern als jüngster Teilnehmer
überhaupt bei der 2.Mannschaft der GS
„Dr. Harald Bielfeld“ starten durfte, obwohl er zur
Zeit noch den Kindergarten „Regenbogen“ in
Arnstadt besucht und dort schon mit
guten Leistungen aufgefallen ist, sehr zur
Freude natürlich seiner Erzieherin. Er erreichte 4,5 Punkte aus 6 Partien, wobei er 2x kampflos gewann,
was ihn trotzdem mächtig wurmte, aber der Stolz,
bei den größeren Kindern spielen zu dürfen,
wog dies wieder auf.

 

 
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Hans-Jürgen Böttner


Kopf an Kopf – Rennen geht weiter

Bezirksklasse Mitte West
SG Blau –Weiß Stadtilm III – SG Arnstadt-Stadtilm III:
1:5

Die 7.Runde sah das Lokalderby der beiden 3.Mannschaften der SG Arnstadt-Stadtilm und von Blau-Weiß Stadtilm als Gastgeber. Relativ frühzeitig trennte sich Horst Specht von Sebastian Oesterreich am 2. Brett remis, nachdem er sich überzeugt hatte, dass an 3 Brettern die Vorzeichen auf Gewinn seitens der Gäste standen. In der Partie am 5. Brett saß Kathrin von Zweydorf mit Jonas Mann ein sehr junger Gegner gegenüber. Nach abwechslungsreichem Verlauf setzte sich die größere Erfahrung von Kathrin durch, ebenso am 6.Brett, wo Peter Pecher seine größere Routine ausspielen konnte und überzeugend gegen Alexander Jünger gewann.

Mannschaftsleiter Baldur Dürschmid auf Erfolgskurs...

Der Mannschaftssieg wurde am Spitzenbrett gesichert, Theresa Jünger wurde pausenlos beschäftigt, was letztlich zur Zeitüberschreitung und damit verbundenen Verlust der Partie führte. In den verbleibenden beiden Spielen ging es damit nur noch um die Höhe des Erfolges, wobei Benjamin Widmann am 3.Brett Ideenreichtum an den Tag legte und nach 4,5 Stunden gegen Philipp Hofmann gewann. Bianca Schätz schließlich einigte sich in etwas besserer Stellung, aber in Zeitnot geraten, mit Jan Landschak remis.Damit geht das Fernduell um den Staffelsieg weiter, da auch Spitzenreiter Blau – Weiß II gegen Ilmenau II klar gewann, so dass es sicher erst am letzten Spieltag entschieden wird, wo beide direkt aufeinander treffen, wobei allerdings auch die SG Geschwenda als derzeitiger Dritter noch eingreifen kann.


 Abstieg wohl besiegelt
SG Arnstadt-Stadtilm V – SV Empor Erfurt IV: 2,5:3,5

In der 7. Runde der Bezirksklasse Mitte West hatte die 5. Mannschaft der SG zum Kellerduell die 4. Vertretung von Empor Erfurt zu Gast. Um noch die leisesten Hoffnungen im Abstiegskampf aufrecht zu erhalten, war ein Sieg Pflicht. Zwar bot man an den hinteren Brettern zwei Ersatzspieler auf, doch war die Mannschaft dennoch nicht entscheidend geschwächt. Aber schon frühzeitig geriet das Unterfangen durch eine Unachtsamkeit (Dameverlust) von Peter Meißner am 3. Brett gegen Harald Bergmann in Gefahr, die Niederlage somit nur noch eine Frage der Zeit  Da auch Peter Dannhauer am 6. Brett gegen Schober nicht gewinnen konnte und nur ein Remis erreichte, war der Rest der Mannschaft bereits gehörig unter Zugzwang, was sich in der folgenden Niederlage von Geburtstagskind Frank Hunder am 2. Brett gegen Denny Apel zeigte, der seine Partie überzog und die Mannschaft damit fast aussichtslos zurückwarf. Auch der zweite Ersatzmann Sven Keßler am 5. Brett hatte gegen den Erfurter Wagner nicht den Hauch einer Chance und unterlag frühzeitig. Lediglich an den Brettern 1 (Böttner) gegen Heinze und 4 (Herrmann) konnte man den Erfurtern halbwegs Paroli bieten, diese gingen nach gut 4 Stunden Spielzeit an die Gastgeber, wobei diesmal Tobias Herrmann hervorzuheben ist, der gegen Dörge eine solide Partie spielte und sicher gewann. Damit ist der Abstieg sicher, nun gilt es, diese verkorkste Saison ordentlich zu Ende zu spielen.


Die Vierte war chancenlos

Bezirksklasse Mitte Ost
TSG Apolda II – SG Arnstadt-Stadtilm IV:
4,5:1,5

In diesem Duell waren die Chancen der Gäste auf ein Minimum reduziert, da die Apoldaer einen weitaus höheren DWZ-Schnitt vorweisen konnten, zumal das 2.Brett unbesetzt bleiben musste. Somit konnte nur Erfolgsgarant Thomas Bachmann am Spitzenbrett seine Partie gewinnen, Martin Roos am 5. Brett schaffte dazu noch ein Remis. Der Rest der Mannschaft hingegen leistete sich den einen oder anderen Fehler und unterlag. Damit verbleibt die Vierte im Niemandsland der Tabelle, dürfte aber bei normalem Verlauf mit dem Abstieg nichts zu tun haben.

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Hans-Jürgen Böttner


Nachwuchs der Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm erfolgreich

Mit einem kleinen Aufgebot ging der Nachwuchs der SG Arnstadt-Stadtilm bei den Bezirkseinzelmeisterschaften in Dörnfeld an den Start. Bianca Schätz, die als Landesmeisterin der u14w für die diesjährigen Landesmeisterschaften bereits vorqualifiziert war, musste aus diesem Grund in der u18w antreten und nutzte das Turnier als Vorbereitung und Training auf diesen Höhepunkt. Zwar startete sie mit einer Niederlage in den Wettkampf, doch anschließend gewann sie ihre Partien sicher und wurde verdient Bezirksmeisterin dieser Altersklasse.

 

Bianca Schätz

gewann die BEM U18 (w)

Benjamin Widmann hingegen musste in der u16m mindestens Rang 3 belegen, wollte er sich für die Landesmeisterschaft qualifizieren. Nach zwei sicheren Siegen traf er in der Spitzenpaarung auf Sascha Hoffmann vom ESK. Nach wechselseitigen Gewinnmöglichkeiten erarbeitete er sich ein gewonnenes Endspiel, verstand es aber nicht, seine Vorteile zu verwerten und wickelte zu einem insgesamt gerechten Remis ab. In der folgenden Runde wartete mit Aleksey Sukaylo vom Ilmenauer SV ein weiterer starker Gegner. Im Verlauf der Partie  etwas unter Druck geraten, ermöglichte der Respekt seines Gegners, sich mit ihm auf remis zu einigen. Nur ein Sieg in der Schlussrunde ermöglichte ihm noch die Chance auf Platz 1, doch überzog er die Stellung und verlor. Doch mit dem 3. Rang in der Endabrechnung erreichte er das Minimalziel, sich für die Landesmeisterschaften zu qualifizieren.

Für Hans Rittermann begann das Turnier der u12m mit 2 Niederlagen etwas unglücklich, allerdings war er nur auf Platz 22 unter 28 Teilnehmern gesetzt. Doch eine Steigerung im weiteren Verlauf bescherte ihm 3 Siege und einen respektablen 12. Platz.

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Hans-Jürgen Böttner


Schachgemeinschaft Arnstadt- Stadtilm zog Resümee

Traditionell versammelte sich ein Großteil der stimmberechtigten Mitglieder der Schachgemeinschaft Arnstadt- Stadtilm kurz vor Jahresschluss, um Rückschau auf das erste halbe Jahr der neuen Wahlperiode zu halten und einen Ausblick auf die bevorstehenden Aufgaben und Höhepunkte zu geben. In seinem Rechenschaftsbericht stützte sich der Vereinsvorsitzende Klaus Habl vorrangig auf das Abschneiden der am Spielbetrieb teilnehmenden  Mannschaften in dieser noch jungen Saison. Er zeigte auf, dass außer der zweiten (Bezirksliga), dritten Mannschaft (Bezirksklasse Mitte West), sechsten Mannschaft (Kreisliga Ilmkreis) und der Mannschaften der u8 und u16, die allesamt im Soll der Erwartungen liegen, alle anderen Mannschaften noch erheblichen Nachholbedarf zu den bisher gezeigten Ergebnissen und Leistungen haben. In der sich anschließenden Diskussion wurden Wege deutlich, wie man künftig die aufgezeigten Probleme in den Griff bekommen und man auf allen Ebenen den Weg zurück in die Erfolgsspur finden kann.

Am abschließenden Blitzturnier nahmen 12 Spieler der Schachgemeinschaft teil. Hier belegte Uwe Mehlhorn mit 9,5 Punkten den 1. Platz und
sicherte sich somit den Siegerpokal. Ihm
folgte auf Platz 2 Axel Möller mit
8,5 Punkten vor Gerd Friedrich,
der es auf 8 Punkte brachte.

Die Mitglieder der Schachgemeinschaft Arnstadt- Stadtilm wünschen allen Schachsportlern mit ihren
Familien aus dem Ilmkreis erholsame Weihnachtsfeiertage, einen guten Start ins neue Jahr und
weiterhin Erfolge an den Brettern, die ihnen die Welt bedeuten.

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Hans-Jürgen Böttner


In der Ruhe liegt die Kraft
SGAS – SG - BW 3,5 / 0,5

An diesem Punktspielsonntag,
war das Glück auf der Seite der SGAS.

Sportfreund Stefan Glatz am 1. Brett spielte eine Partie mit vielen Höhen und Tiefen. Nach der Eröffnung und dem Mittelspiel war seine Stellung sehr bedrückend aber schließlich machte sein Gegner einen gravierenden Fehler. Stefan gewann einen Turm und damit konnte er die Partie für sich entscheiden.

Sportfreund Peter Dannhauer hatte es mit seinem Gegner P. Wedekind nicht gerade einfach. Er geriet in eine bedrängte Situation in der er nicht einmal mehr rochieren konnte. Aufgrund seiner großen Erfahrung konnte er kleine Unstimmigkeiten im Spiel seines Gegners noch ausnutzen und seine Partei in den sicheren Remishafen lotsen.

Am 3. Brett spielte Sportfreund Sven Kessler von Beginn an eine fehlerlose Partie. Im Mittelspiel erarbeitete er sich
3 Mehrbauern und damit konnte er die Partei klar für sich entscheiden.

Mannschaftsleiter Wolfram Leuenberg, spielte eine ausgeglichene Eröffnung, im Mittelspiel kristallisierte sich für Leuenberg ein stellungstechnischer Vorteil heraus, bis hin zu den Gewinn von 2. Mehrbauern, welche er zielgerecht einsetzte und so die Partie für sich entschied.

Das Fazit dieses erfolgreichen Sonntags ist:

„ Multi Multa; Nemo Omnia Novit“ (viele wissen vieles, Niemand weiß alles). 

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Diana-Anett Strobel


Start in die neue Saison

Bezirksklasse Mitte West

SG Arnstadt-Stadtilm III – SG Arnstadt- Stadtilm V: 1,5:4,5

Am vergangenen Sonntag wurde der Start in allen Spielklassen des Thüringer Schachbundes vollzogen. Dabei trafen traditionell die beiden neu formierten  Vertretungen der SG in der Bezirksklasse Mitte West gegeneinander an. Hier waren die Gastgeber auf Grund der Besetzung leicht favorisiert und untermauerten diesen Fakt im Verlauf des Matches eindrucksvoll. Als erster konnte Nachwuchsspieler Benjamin Widmann am 3. Brett einen Punkt für die Gastgeber auf der Habenseite einfahren, sein Gegenüber Peter Meißner musste nach Figurenverlust seine Partie aufgeben. Zwar gelang der 5. Mannschaft durch einen überzeugenden  Sieg von Uwe Prieß über Bianca Schätz am 4. Brett der zwischenzeitliche Ausgleich, doch zeichnete sich hier bereits ab, dass die Partien von Horst Specht gegen Frank Hunder am 2. Brett und von Peter Pecher am 6. Brett gegen Tobias Herrmann zu Gunsten der Gastgeber ausgehen würden, konnten sie doch deutliche Material- bzw. Stellungsvorteile aufweisen. Lediglich die Partie am Spitzenbrett zwischen Baldur Dürschmid und Jürgen Böttner war lange Zeit ausgeglichen, ehe sich die Erfahrung aus Landesliga- und Landesklassespielen von Baldur durchsetzte. Nach knapp 5 Stunden Spielzeit stand somit der deutliche Sieg der Dritten fest, der durch ein Remis zwischen K. von Zweydorf und Stefan Risch  am 5. Brett komplettiert wurde. Es war somit ein Einstieg nach Maß für die Dritte, die in diesem Jahr mit um den Aufstieg spielen möchte, die fünfte Mannschaft muss sich halt ihre Punkte woanders holen.

 

 

 

Im Bild Baldur Dürschmid, Horst Specht und Benjamin Widmann gegen Frank Hunder bzw. Peter Meißner

 

Bezirksklasse Mitte West

SG Arnstadt-Stadtilm IV – SSV Vimaria Weimar IV: 2,5:3,5

Die 4. Mannschaft der Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm startete in der Bezirksklasse Mitte Ost ebenfalls in die neue Saison. Gegner war zu Hause die 4. Vertretung von Vimaria Weimar. Mit Aufstiegsambitionen angetreten, legte die Mannschaft aber wie schon im Vorjahr einen klassischen Fehlstart hin. Zwar musste die Mannschaft kurzfristig auf einen Stammspieler verzichten, doch Ersatzmann Steve Würzburg machte seine Sache gut und erkämpfte ein Remis. Am 1. Brett lehnte in einer hart umkämpften Partie Thomas Bachmann ein Remisgebot des Gegners ab und ;schubste; ihn in der Folgezeit förmlich um. Auch Gerald Weinreich am 2. Brett spielte eine saubere Partie, erkämpfte sich eine Mehrfigur und zwang sein Gegenüber frühzeitig zur Aufgabe. Am 3 Brett verlor Stefan Würzburg 2 Bauern, holte sich zwar einen wieder, doch ging das auf Kosten der Stellung und damit der Partie. Auch Martin Roos am 4 Brett verlor früh eine Figur, kämpfte dann aber verbissen weiter und verlor schließlich auf Zeit. Ähnlich erging es Nick Schramm am 5 Brett, der einen starken Zug des Gegners übersah. Er musste auf Grund dessen viel Zeit investieren, um zum Ausgleich zu kommen, die ihm am Ende fehlte. Somit stand die knappe Niederlage fest, die mit mehr Konzentration eigentlich vermeidbar war.

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Hans-Jürgen Böttner


 

Jubiläumspokal geht nach Stadtilm

Mit 2 Mannschaften folgte die Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm einer Einladung zu einem Mannschaftsturnier im 15 Minuten- Schnellschach anlässlich des 60 jährigen Bestehens der Abteilung Schach des ThSV Geschwenda. Außer dem Gastgeber, der ebenfalls 2 Mannschaften aufbot, waren noch je eine Mannschaft aus Benshausen, Gehren und Stützerbach am Start. Die 1. Mannschaft der SG mit Mehlhorn, Buring, Sauer und Friedrich sicherte sich hier souverän  den 1. Platz und damit den Siegerpokal mit 12:0 Mannschaftspunkten und stellte darüber hinaus mit Uwe Mehlhorn, Marko Sauer und Gerd Friedrich auch die Gewinner der Brettwertung an den Brettern 1,3 und 4, der Gehrener Axel Struck gewann die Wertung des Brettbesten am 2. Brett. (siehe untere Fotoleiste) Die 2. Mannschaft der SG mit Möller, Bächer, Dürschmid, Böttner und Prieß belegte am Ende einen unerwarteten 2. Platz trotz zweier Auftaktniederlagen gegen die eigene 1. Mannschaft und Benshausen, konnte dann aber alle Begegnungen für sich entscheiden.

Mit 8:4 Punkten konnten die punktgleichen Gehrener noch auf den 3. Platz verwiesen werden, da hier das Spiel gegeneinander den Ausschlag gab. Es hat sich also für die Denker der SG gelohnt, diesen Samstag dem Schach zu opfern, zumal es wie immer auf dem Geschwendaer Kickelhähnchen sehr fair zuging und auch die Organisation nichts zu wünschen übrig ließ. Die Schachspieler der Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm wünschen den Geschwendaern auch in Zukunft alles Gute und möge der Schachsport auch weiterhin ein Bestandteil des dortigen Vereinslebens sein.

Uwe Mehlhorn
 

Axel Struck
 

Marko Sauer
 

Gerd Friedrich
 

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Hans-Jürgen Böttner


Halbfinale um den Landespokal im Schach
SV Medizin Erfurt – SG Arnstadt/Stadtilm: 2:2/BW 3:1

Fortuna stand nicht zur Seite

Am vergangenen Wochenende wurde im Vereinsraum der SG Arnstadt/Stadtilm die Endrunde um den Thüringer Landespokal im Schach ausgetragen. Leider war das Losglück den Gastgebern am Samstag nicht hold, denn in der Auslosung loste man ausgerechnet den Oberligisten und Favoriten Medizin Erfurt als Gegner im Halbfinale zu, der im Schnitt etwa 100 DWZ – Punkte mehr als die Mannen der SG aufwies. Dabei lief es seitens der SG eigentlich erst einmal gar nicht so schlecht, denn Gerd Friedrich am 4.Brett mit Weiß rang seinen Gegner Matthias Jakob nach gut 3 Stunden Spielzeit in die Knie, hätte aber mit einem Figurenopfer auf die Stellung des in der Mitte postierten gegnerischen Königs viel schneller alles klar machen können, wie die Partienanalyse anschließend zeigte.. Doch er scheute sich davor und bevorzugte die etwas sanftere Variante des Bauernraubes zum Gewinn.

Am Spitzenbrett mühte sich Mannschaftsleiter Matthias Buring ebenfalls mit Weiß lange Zeit vergeblich, Janis Wehner zu bezwingen und musste deshalb mit einem Remis zufrieden sein. Zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich aber bereits ab, dass Marko Sauer am 2. Brett seinem Gegner Gunnar Kirschbaum diesmal nicht ,wie insgeheim erhofft, gewachsen war. Zwar erzielte er im Mittelspiel einen Qualitätsgewinn, doch bezahlte er dafür mit 4 Freibauern seines Gegners einen hohen Preis. Auf Grund dieser Konstellation einigten sich am 3. Brett der Erfurter Walther und Kai Marufke, der eine Stellung mit zwei Leichtfiguren gegen Turm und 2 Mehrbauern seines Gegenüber auf dem Brett stehen hatte, nach gut 4 Stunden auf ein Remis. Nun hoffte man im Lager der Gastgeber nur noch darauf, dass Marko Sauer irgendwie eine „Remisschaukel“ finden sollte, doch die Übermacht der gegnerischen Bauern war zu groß und zwang ihn nach langem Kampf zur Aufgabe.

am 2. Brett...

Marko Sauer  gegen Gunnar Kirschbaum

 

Damit stand es 2:2, doch in diesem Fall wird die Berliner Wertung heran gezogen, die die Erfurter mit 3:1 im Vorteil sah. Damit ist Trotz großem Kampf die Überraschung und damit der ersehnte Einzug ins Finale geplatzt, der zur Teilnahme am Deutschlandpokal berechtigt hätte. Im zweiten Halbfinale schaffte die Mannschaft des Ilmenauer Schachvereins in der Besetzung Heerd, Ortlepp, Enkelmann und Uwe Mehlhorn, der zwar unlängst zur SG Arnstadt/Stadtilm wechselte, aber noch die Startgenehmigung für die Ilmenauer im Pokal erhielt,  mit einem zumindest in dieser Höhe überraschenden 3:1 gegen den höherklassigen Rivalen Lok Sömmerda den Einzug in das am Sonntag stattfindende Finale. Die Punkte für die Ilmenauer holten am 1. Brett Heerd gegen Wanzek, am 3. Brett Uwe Mehlhorn gegen Jürgen Heß sowie Enkelmann am 4. Brett gegen Kühn. Remis trennten sich Ortlepp und Kalisch am 2. Brett.

Finalspiele um den Landespokal im Schach
Ilmenauer SV – SV Medizin Erfurt: 1,5:2,5

Medizin Erfurt holt verdient den Landespokal

Der  SV Medizin Erfurt ist der verdiente Gewinner des diesjährigen Thüringer Landespokals im Schach.

Der Oberligist aus der Landeshauptstadt gab sich auch im Finale gegen den Landesklassenvertreter Ilmenauer SV keine Blöße und entschied dies mit einem 2,5:1,5 – Sieg zu seinen Gunsten. Den Weg zum Erfolg ebnete am 1. Brett Gunnar Kirschbaum in besserer Stellung gegen Thomas Heerd, doch da dessen Handy am Tisch klingelte, war die Partie für ihn sofort verloren. Zwar konnte Uwe Mehlhorn am 2. Brett gegen Janis Wehner für die Ilmenauer mit einem angenommenen Bauernopfer, das aber zwangsläufig zum Matt führte, noch einmal ausgleichen, doch das war es dann auch schon. Die Entscheidung zu Gunsten der Erfurter fiel letztlich am 3. Brett, wo Matthias Jakob in leicht besserer Endspielstellung gegen Töpfer einen Qualitätsgewinn erzielen konnte und die Partie anschließend sicher zum Gewinn führte. Damit konnte für die Erfurter nichts mehr schief gehen, denn selbst bei einem 2:2 hätten sie die bessere Brettwertung aufzuweisen. Aus diesem Grunde einigten sich Kristin Müller-Ludwig und N. Enkelmann in etwa ausgeglichener Stellung remis.

Man kann den Erfurtern zum Pokalgewinn nur gratulieren, die zusammen mit den unterlegenen Ilmenauern die Thüringer Farben beim Deutschlandpokal vertreten und dort hoffentlich ebenfalls gut abschneiden, zu wünschen wäre es jedenfalls beiden!
 

Im Bild  von rechts die
Pokalsieger G. Kirschbaum,
K. Müller-Ludwig, J. Wehner
und M. Jakob, im anderen
Bild die unterlegenen Ilmenauer
mit U. Mehlhorn, A. Töpfer, N. Enkelmann und T. Heerd

Spiel um Platz 3
SG Arnstadt/Stadtilm – ESV Lok Sömmerda: 1,5:2,5

Luft war raus

Nach dem unglücklichen Halbfinalaus war bei den Gastgebern im Spiel um den dritten Platz gegen Landesligist Lok Sömmerda scheinbar die Luft raus, jedenfalls wirkte man nicht ganz so konzentriert wie noch am Vortag gegen Medizin. Das zeigte sich zumindest bei Gerd Friedrich am 3. Brett, der in der Eröffnung einen Zug einfach vergaß und einen Bauern hergeben musste, was Jürgen Heß in der Folge konsequent zum Gewinn nutzte. Da auch Marko Sauer am Spitzenbrett mit einem Figurenopfer gegen Wanzek nicht die richtige Spielfortsetzung fand und in Zeitnot geriet, was ihm weiteres Material kostete, waren die Weichen für die Sömmerdaer bereits auf Sieg gestellt. Daran änderte auch der mühselig heraus gespielte Gewinn von Matthias Buring am 2. Brett über Kühn nichts mehr. Jetzt konnten Kai Marufke und Kahlisch am 4. Brett die Friedenspfeife rauchen, die Messen waren zu Gunsten der Sömmerdaer gelesen.

Im Bild von links die Gewinner des kleinen Finales Wanzek, Heß,
Kahlisch und Kühn von Lok Sömmerda.

Ein Lob gab es von allen Beteiligten an die Gastgeber für die hervorragende Organisation und Durchführung der Veranstaltung sowie die gute Bewirtung an beiden Tagen, wo man sich Dank vieler Helfer beim
Thüringer Schachbund für die Ausrichtung ähnlicher Wettbewerbe bestens empfahl.

 

Annekathrin Hoyer vom Versorgungsteam sorgte
für die gute Bewirtung der Gäste

   
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Hans-Jürgen Böttner


Stolperstein aus dem Wege geräumt

Thüringenpokal – Viertelfinale

SG Arnstadt/Stadtilm – SV Jenapharm Jena: 3,5:0,5

Am letzten Sonntag wurde im Vereinsraum der SG Arnstadt/Stadtilm das Viertelfinale um den Thüringer Mannschaftspokal im Schach ausgetragen. Der Gegner war kein Geringerer als Oberligist Jenapharm Jena, der mit Mißbach und Rauhut auch zwei Aktive aus dem aktuellen Oberligakader in seinen Reihen hatte. Es war also eine durchaus reizvolle Begegnung für den Landesligisten, an der die Gäste an den Brettern 1 und 4 die weißen Steine führten. Überraschend aber, wie schnell die Gäste aus Jena wieder die Heimreise antreten konnten, denn nach gut 3 Stunden Spielzeit stand der unerwartet deutliche Sieg für die SG fest. Den Reigen eröffnete Matthias Buring am 2. Brett gegen Mißbach mit einem Angriffssieg und Bauerndurchbruch im Zentrum, der zur Aufgabe des Jenaers führte. Ihm folgte Ersatzmann Gerd Friedrich (der Axel Möller vertrat), am 3. Brett, dessen schwarzer Läufer in etwas besserer Stellung den Sieg über Koch bescherte, der eigentlich remisieren sollte und jede Abtauschmöglichkeit wahrnahm. Als dann auch noch Marko Sauer am Spitzenbrett mit Schwarz gegen Wagner gegen eine sonst von ihm selbst gern gespielte Eröffnung Vorteile herausspielen konnte, die letztlich zum Gewinn reichten, stand der Einzug in die Finalrunde fest.

 

...in schwieriger Stellung

Jetzt konnte Kai Marufke,  in einer für ihn schwierigen Stellung gegen Rauhut  remis geben . Es war also wieder einmal eine geschlossene Mannschaftsleistung, die den Erfolg ermöglichte. Die Finalrunde wird am 5. und 6. Juli ausgetragen, Ausrichter ist die SG Arnstadt/Stadtilm. Mit von der Partie sind neben den Gastgebern der Oberligist Medizin Erfurt, Landesligist Lok Sömmerda sowie die Vertretung des Ilmenauer Schachvereins aus der Landesklasse. Mit ein bisschen Losglück, die Halbfinals werden vor Ort ausgelost, ist das Erreichen des Finales durchaus machbar und würde die Qualifikation zu den Deutschen Pokalmeisterschaften bedeuten.

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Hans-Jürgen Böttner


Der Kindertag bei uns

Am 31.05.2008 haben sich die Kinder der SGAS und deren Freunde in den Vereinsräumlichkeiten des Schachvereines zusammen gefunden, um ihren Tag angemessen zu feiern.

Für reichlich Unterhaltung war vom Jugendvorstand der SG Arnstadt-Stadtilm vorgesorgt. Dieser hatte sich ein umfangreiches Programm für unser kleines Fest ausgedacht. Mit von der Partie war eine lustige Schnitzeljagd mit Geschmackstest. In der Bastelecke gab es einen Malwettbewerb und beim Großfeldschach ging es heiß her, kein Wunder bei den sommerlichen Temperaturen.

Für die Experten des königlichen Spiels gab es auch noch ein Spaßturnier mit einem schönen Preis für den Erstplatzierten. Aber auch alle anderen Kinder gingen nicht mit leeren Händen nach hause, da zumindest ein Trostpreis für jeden vorhanden war.

Da auch für das leibliche Wohl mit Eis, Obst, Kuchen und Bratwürsten ausreichend gesorgt wurde, war es für alle ein erlebnisreicher Nachmittag.

Der Jugendvorstand bedankt sich bei allen die sich an diesem Tag Zeit genommen haben, um mit ihrer
Unterstützung dieses Fest zu organisieren und durchzuführen.
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Diana Strobel


Saisonbilanz 2007/2008 der Schachgemeinschaft Arnstadt-Stadtilm e. V. 

Das „zweite“ Jahr ist immer das Schwerste, sagt man. Nachdem die 1.Mannschaft in der letzten Saison in der Landesliga als Nobody gestartet war und zum Favoritenschreck avancierte, hieß es in diesem Jahr Kampf um den Klassenerhalt pur. Da sich alle der Schwere der Aufgabe bewusst waren, wurde eine taktische Mannschaftsaufstellung entgegen den DWZ-Wertungszahlen gewählt, denn schließlich war auch noch der Ausfall der Nummer 1 M. Buring an 5 Spieltagen zu kompensieren. Die nötigen Punkte für den Klassenerhalt erkämpfte sich die Mannschaft mit einem 4:4 gegen Breitungen und einem Sieg gegen Waltershausen. Die vermeintlichen Schlüsselspiele für eine bessere Platzierung wurden gegen Sömmerda und Apolda knapp und unglücklich mit 3,5:4,5 verloren. Gegen die stärker einzuschätzenden Mannschaften aus Suhl, Jena, Liebschwitz, Weimar und Erfurter SK II hatte man erwartungsgemäß keine Chance. Schließlich reichte der vorletzte Platz zum Verbleib in der höchsten Thüringer Spielklasse, der Thüringerliga. Mit 5,5 aus 9 Punkten am 6.Brett war G. Friedrich der punktbeste Spieler. Auch K. Marufke erzielte dieses Ergebnis am 8. Brett.

Die 2. Mannschaft startete in der Bezirksliga Mitte blamabel in die Saison. Nach einer undiskutablen Leistung in der ersten Runde gegen Sömmerda II (0,5:7,5) folgte eine unglückliche Niederlage gegen Weimar III. Auf dem letzten Tabellenplatz stehend erkämpfte sich die Mannschaft in der 3.Runde ein 4:4 Unentschieden gegen Apolda II. Nach diesem Spiel ging ein spürbarer Ruck durch die Mannschaft und es folgten Siege gegen Geschwenda-Frankenhain, Medizin Erfurt III, Weimar II und Erfurter SK II sowie 2 Unentschieden gegen Empor.

Erfurt III und Plaue. Mit 11 Mannschafts- und 36 Brettpunkten wurde schlussendlich der 4. Tabellenplatz erreicht. Nicht auszudenken was mit einem besseren Saisonstart möglich gewesen wäre. Der alte Haudegen Willy Hoyer war mit 5,5 aus 8 Punkten der Beste. Durchaus beachtlich ist auch das Ergebnis des Jüngsten, Kevin Jank, am 6.Brett in seinem ersten Jahr in der 2. Mannschaft. Nach drei Niederlagen in den ersten Runden konnte er seine Leistung stabilisieren und schließlich reichte es noch zu 4 aus 9 Punkten. Mit diesem Ergebnis hat er sich in der Mannschaft etabliert.

Das Abschneiden der 3. und 4. Mannschaft in der Bezirklasse Mitte Ost und West blieb unter den Erwartungen.

Zielstellung war für beide ein sicherer Platz im Mittelfeld, vielleicht sogar, wenn es gut läuft, ein Blick zur Tabellenspitze. Das Potenzial dazu ist durchaus vorhanden. Beide Mannschaften starteten aber mit unglücklichen Niederlagen und fanden sich nach der Saisonhälfte am Tabellenende wieder. Mit zwei Siegen in der 7. und 8. Runde, 4:2 gegen Lok Erfurt und 3,5:2,5 gegen Blau-Weiß Stadtilm II, rettete sich die 3. Mannschaft. Mit etwas mehr Arrangement zu Beginn der Saison wäre diese Zitterpartie vermieden worden. Es reichte schließlich noch zu Platz 8 und dem Klassenerhalt. Punktbester Spieler mit 3,5 aus 7 Partien war H. Specht am 1.Brett. Die 4. Mannschaft rettete sich mit einem 3,5:2,5 Sieg in der 6.Runde gegen Erfurter SK IV und zwei Unentschieden gegen Weimar IV und V. Mit 6 Mannschaftspunkten und Platz 7 wurde auch hier der Abstieg vermieden.

Ohne Ambitionen startete die aus der Kreisklasse aufgestiegene 5. Mannschaft in die Saison der Bezirksklasse Mitte West. Für alle unerwartet, kämpfte sich die Mannschaft ohne Probleme durch die Saison. Siege gegen Arnstadt-Stadtilm III, Gehren, Turm Erfurt II und Geschwenda sowie 2 Unentschieden gegen Lok Erfurt und Ilmenau II erbrachten 10 Mannschaftspunkte und den hervorragenden 4. Platz in der Tabelle. Bester Spieler war, trotz vieler gesundheitlichen Probleme, T. Bachmann am 2. Brett mit 8 von 9 möglichen Punkten. Hervorzuheben ist auch noch die Leistung von B. Widmann am 4. Brett. Er holte 5,5 von 9 möglichen Punkten. Zwei Jugendmannschaften starteten in der Bezirksliga Mitte. Die U 16 schaffte nach Siegen gegen Erfurter SK I, Empor Erfurt, Apolda und Erfurter SK II sowie einem Unentschieden gegen Blau Weiß Stadtilm einen hervorragenden 4  Tabellenplatz. Bianca Schätz erzielte mit 4 aus 5 möglichen Punkten das beste Ergebnis.

Die U12 spielt in der Staffel A der Bezirksliga Mitte. Die Mannschaft erreichte 6 Mannschaftspunkte durch Siege gegen Blau-Weiß Stadtilm II, Plaue und Turm Erfurt II und damit den 6.Tabellenplatz in der Staffel A. In der Platzierungsrunde folgte einer Niederlage gegen Empor Erfurt III ein Sieg gegen Blau-Weiß Stadtilm V.Damit belegte diese Mannschaft einen guten 11. Platz unter 18 teilnehmenden Mannschaften.

Im Nachwuchsbereich gilt es noch von weiteren Erfolgen zu berichten. Bei den Kreiseinzelmeisterschaften und Kreisjugendspielen 2007 belegten L. Dreuth, T. Schwabe. K. Ansorg, L.-M. Klemm, B. Schätz und B. Widmann jeweils den 1. Platz in ihren Altersklassen. B. Widmann und B. Schätz wurden jeweils Vizemeister bei den Bezirkseinzelmeisterschaften in Dittrichshütte. Der Höhepunkt waren aber die Erfolge von B. Schätz und L.-M. Klemm bei den Thüringer Einzelmeisterschaften. B. Schätz wurde in der Altersklasse U14 Thüringer Landesmeisterin und L.-M. Klemm in der U12 Vizemeisterin. Zu diesen Erfolgen nochmals herzlichen Glückwunsch. B. Schätz war damit für die Deutsche Meisterschaft in Willingen qualifiziert. Sie erzielte starke 3,5 von 9 möglichen Punkten und belegte am Ende Platz 17 von 24 Teilnehmerinnen.

 

Bianca Schätz

Thüringer Landesmeisterin U14 2008

III. Mannschaft

 

Die zunehmenden Erfolge in Jugendbereich sind unseren Trainern und Übungsleitern zu verdanken. E. Maaz, P. Pecher, G. Weinreich, B. Walter, A. Delbrouck, B. Dürschmid und G. Friedrich investieren hierfür jede Woche sehr viel Zeit. Als Fortschritt ist auch die Wahl eines Jugendvorstandes zu betrachten. Dieser arrangiert sich vorbildlich bei der Organisation von Turnieren oder Punktspielen. Seit dem Frühjahr wird auch jeden Freitag ab 16:30 Uhr„Chess for Kids“ in der Stadtbrauerei Arnstadt durch den Jugendvorstand angeboten. Jetzt gilt es die Zusammenarbeit zwischen allen Trainern und dem Jugendvorstand zu optimieren. Der Vorstand dank unseren Sponsoren für Ihre Unterstützung und allen Beteiligten für die geleistete Arbeit.

Die Bilanz vom letzen Jahr ist also eine durchaus erfolgreiche Saison für die Schachgemeinschaft, was für die Zukunft hoffen lässt.

Weitere Ergebnisse und Ereignisse im Verein sind auf der Homepage www.schach-as.de  ersichtlich.

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 Klaus Habl


Pflichtaufgabe erfüllt
Thüringenpokal Schach

SV Bickenriede 85 II – SG Arnstadt/Stadtilm: 0:4

In der 1. Runde des Thüringer Landespokals stand für die Aktiven der Schachgemeinschaft Arnstadt/Stadtilm die weite Reise ins Nordthüringische Bickenriede an, deren zweite Mannschaft als Staffelsieger der Bezirksliga Nord den Sprung in die Landesklasse geschafft hat. Trotzdem galt die Mannschaft der SG als klarer Favorit, nimmt man die aktuellen DWZ- Zahlen an allen 4 Brettern als Maßstab. So war es bei sehr angenehmen Spielbedingungen, die Gäste führten, wie im Pokal üblich, an den Brettern 1 und 4 die weißen Steine, nicht verwunderlich, dass Kai Marufke am 4. Brett bereits nach 30 Minuten den ersten Sieg landete, indem er eine ungenaue Eröffnungsbehandlung seines Gegners konsequent für sich nutzte.

 Siegesbewusst, Kai Marufke gewann bereits nach 30 Minuten...

 

Dann dauerte es etwas länger, bis Marko Sauer am 3. Brett einen Mattangriff am Königsflügel erfolgreich zum zweiten Punkt abschloss. Wenig später machte Matthias Buring am Spitzenbrett den Sack zu, er startete im Mittelspiel erfolgreich eine Attacke, gewann den Turm seines Gegenüber und somit die Partie. In der letzten laufenden Partie ging es somit um nichts mehr, dennoch spielte Axel Möller am 2. Brett weiter. In einer gedrückten und eigentlich totremisen  Stellung lehnte er mehrfach die Remisgebote des Gegners ab und nutzte den letzten Hauch einer Chance, indem er einen Fehler des Gegners zum Damengewinn nutzte und gewann. Somit stand nach 4,5 Stunden der klare Erfolg fest, die Pflichtaufgabe der SG wurde also erfüllt. Nächster Gegner im Achtelfinale am 08.06.08 ist mit Hermsdorf ein alter Bekannter aus Landesklassezeiten, sicherlich ein etwas größeres Kaliber.


13. Weißenfelser Schnellschachmannschaftsturnier

 

 
Mannschafts-Rangliste: Stand nach der 9. Runde
Rang MNr Mannschaft TWZ At S R V Man.Pkt. Brt.Pkt Buchh
1. 5. Aufbau E. Magdeb.     6 3 0 15-3 25.0 98.0
2. 9. Sven ist der Fahr     6 2 1 14-4 23.5 99.0
2. 14. SK Dessau 93     6 2 1 14-4 23.5 99.0
4. 4. SV Sangerhausen     6 0 3 12-6 22.5 95.0
5. 1. SG Arnst.-Stadtilm     5 2 2 12-6 20.5 97.0
6. 10. Wschowa I     5 1 3 11-7 22.0 94.0
7. 7. TSG Apolda     5 1 3 11-7 21.5 103.0
8. 2. Naumburger SV     5 0 4 10-8 19.0 84.0
9. 15. SK R. Weißenfels     4 1 4 9-9 19.5 75.0
10. 20. SV Motor Zeitz     3 3 3 9-9 18.0 77.0
11. 17. SV Sangerhausen I     3 2 4 8-10 17.0 62.0
12. 8. SV Merseburg     3 2 4 8-10 16.5 76.0
13. 13. Teutschenthaler S     4 0 5 8-10 15.5 83.0
14. 6. fuß brothers Jena     3 2 4 8-10 15.0 82.0
15. 11. Wschowa II     3 2 4 8-10 14.5 84.0
16. 16. SK R. Weißenfels     3 1 5 7-11 14.5 58.0
17. 19. Grün-W. Granschüt     2 2 5 6-12 14.5 65.0
18. 18. SG Arnst.-Stadtilm     2 1 6 5-13 14.0 64.0
19. 3. Rammbauer Naumb.     0 3 6 3-15 12.5 61.0
20. 12. Wschowa III     0 2 7 2-16 11.0 64.0
 

 

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Hans-Jürgen Böttner


Eine gute Bilanz

Thüringer Einzelmeisterschaften der Schachjugend im März 2008

Bianca Schätz und Lisa-Marie Klemm, beide SG Arnstadt-Stadtilm, erfolgreich

Bianca Schätz
Thüringen - Meister
U 14 weibl.

 

Lisa - Marie Klemm
Thüringen Vize - Meister
U 12 weibl.

 

Benjamin Widmann
Thüringens 11. Platz U 16

 

Der Ausrichter MTV Saalfeld hatte  wieder tolle Bedingungen in Dittrichshütte geschaffen, um die besten Jugendlichen der Thüringer Kreise und Schachbezirke zu empfangen.  Vier Tage lang wurden in den verschiedenen Altersklassen mit sieben Runden Schweizer System die Sieger ermittelt, die zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft berechtigt sind. Das gelang in diesem Jahr verdient der zierlichen Bianca Schätz  in ihrer Alterklasse u 14 im 15-er Feld.. Nach verhaltenem Anfang mit zwei Remis (gegen Samantha Stoll und  die DWZ-Stärkste Jasmin Dilz) legte sie mit 4 hintereinander erzielten Siegen die Basis für ihren Thüringenmeistertitel. Als Schlüsselspiel galt die Partie gegen die härteste Konkurrentin Anja Maiwald (Apolda), die sie in offenem Schlagabtausch im Endspiel bezwang. In der letzen Runde einigte sie sich mit ihrer Gegnerin aus taktischen Gründen auf ein Unentschieden. Gratulation zum Meistertitel!

Dass Lisa-Marie Klemm in ihrer Altersklasse u12 wieder mit ganz vorn landete, war keine Überraschung. Mit
ihrem 2. Platz unter 14 Teilnehmern hat sie als vormalige Thüringer Meisterin ihre Beständigkeit bestätigt. Ihre einzige Verlustpartie war reines Pech, denn sie hatte bereits eine Mehrfigur, die zum Gewinn gereicht hätte, übersah aber in Zeitnot eine Springergabel. Doch ihren enormen Kampfeswillen haben viele zu spüren bekommen. Ungeschlagen
gewann Kim Michels von Medizin Erfurt.

In der u16 konnte Benjamin Widmann nicht die Leistung abrufen, die er in der Bezirksklasse der Herren zeigt.
Eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte war möglich, aber für einen Spitzenplatz reicht es noch nicht. Den
belegte etwas überraschend Christoph Wolff (BW Stadtilm). Benjamin wurde Elfter unter den 17 Teilnehmern.
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Ernst Maaz

 Klaus Habl


Simultanschach in Stadtilm

 

Es ist mittlerweile zu einer schönen Tradition geworden, dass sich der bekannte Internationale Meister und Bundesligaspieler Thomas Casper vom Erfurter Schachklub einmal im Jahr den Denkern der Schachgemeinschaft Arnstadt/Stadtilm zu einer Simultanveranstaltung stellt. Leider nahmen außer Uwe Mehlhorn vom Ilmenauer Schachverein nicht alle eingeladenen
Vereine des Ilmkreises diese Gelegenheit wahr, ihr schachliches Können gegen einen erfahrenen Bundesligaspieler unter
Beweis zu stellen.
Trotzdem erfreute sich mit 25 Teilnehmern die Veranstaltung am vergangenen Freitag einer sehr guten Resonanz. Am Ende musste der als lockerer und sympathischer Typ geltende Erfurter konstatieren, dass auch höherklassig
nur mit Wasser gekocht wird, denn mit einem Sieg durch unsere Nachwuchshoffnung Kevin Jank
(Foto unten Mitte)

und weiteren 8 Remis durch P. Hopf, G. Friedrich, D. Strobel, S. Glatz, Dr. Walther,
H.-J. Böttner, M. Sauer und dem Ilmenauer U. Mehlhorn schlugen sich die Gastgeber
äußerst wacker. Bleibt nur zu hoffen, dass die Spieler der SG den Schwung in die
anstehenden richtungweisenden Punktspiele mitnehmen.

weitere Impressionen

 

 

 

 

 

 

 

Die Schachspieler der Schachgemeinschaft hoffen, dass diese Tradition erhalten bleibt und wünschen dem
Erfurter weiterhin Erfolg auf den 64 Feldern, Gesundheit und ein schönes Weihnachtsfest.

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Hans-Jürgen Böttner